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Lidl, Aldi und Edeka: Nächstes Produkt wird knapp und teuer

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Von: Victoria Maiwald

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Pandemie, Krieg, schlechte Ernten – diese Krisen sind auch in den Supermärkten wie Lidl, Aldi und Edeka zu spüren.

Nicht nur die Corona-Pandemie, jetzt auch noch Krieg in Europa*. Das sind keine guten Voraussetzungen für einen Einkauf im Supermarkt oder Discounter. Immer öfter sind Geschäfte wie Aldi oder Edeka von Lieferschwierigkeiten betroffen, berichtet RUHR24*.

Dass sich das Sortiment hin und wieder ändert, ist nicht ungewöhnlich – so wie jetzt auch beim Discounter Aldi*. Manchmal hat das schlicht mit mangelnder Nachfrage zu tun. Manchmal sind auch rechtliche Streitigkeiten die Ursache, wie im aktuellen Fall von Edeka und Netto*. Globale Krisen tun dann ihr Übriges.

Lidl, Aldi, Edeka und andere Märkte: Wieder wird ein Produkt knapp und teuer

Zu Beginn der Corona-Pandemie war Toilettenpapier in Deutschland absolute Mangelware. Jetzt, zwei Jahre später, wird das nächste Produkt knapp: Speiseöl. Bereits jetzt lichten sich die Regale in den Supermärkten und Discountern*, besonders Raps- und Sonnenblumenöl ist knapp.

Speiseöl wird knapp und teuer: Aldi soll die Abgabe zeitweise begrenzt haben

Aldi Süd soll nach Angaben der Lebensmittel Zeitung (LZ) als Reaktion auf die Speiseöl-Engpässe die Abgabe der Eigenmarke auf vier Flaschen pro Kunden begrenzt haben. Die Gründe für die Knappheit sind dabei vielfältig.

Olivenöl steht in einem regal im supermarkt.
Wieder wird ein Produkt in Märkten wie Aldi, Lidl oder Edeka knapp. © Daniel Karmann/dpa

Es ist ein Zusammenspiel aus der anhaltenden Corona-Pandemie*, schlechten Ernten und steigenden Herstellungskosten. Zudem sollen zwei große Hersteller in Europa aus der Herstellung ausgestiegen sein, wie die LZ berichtet.

Rapsöl und Sonnenblumenöl wird teuer: Kunden müssen jetzt mehr hinblättern

Eine weitere Krise, die die Situation verschärfen kann: Russlands Krieg in der Ukraine kann nicht nur Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise in deutschen Supermärkten* haben. Auch die Verfügbarkeit von Waren kann durch den Krieg beeinflusst werden, immerhin ist die Ukraine einer der wichtigsten Exporteure von Sonnenblumen- und Rapssaaten.

Die Mischung der verschiedenen Krisen, die sich derzeit auf der Welt abspielen, hat eine Verknappung in unseren Supermärkten und Discountern zur Folge. Dadurch steigen die Preise teils sehr deutlich an. Speiseöl im unteren Preissegment gab es vergangenes Jahr laut Chip noch für unter einen Euro. Inzwischen müssen Verbraucher demnach mindestens 1,80 Euro hinlegen. *RUHR24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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