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„Jetzt weiß ich, warum die Preise erhöht wurden“: Aldi-Kundin mit bitterer Gouda-Beschwerde

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Von: Armin T. Linder

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Viele suchen derzeit nach dem Einkauf im Supermarkt nach einer Erklärung für die Preise. Eine Aldi-Kundin hat beim Anblick ihres Käses eine parat - auch wenn die nicht ganz ernst gemeint ist.

Von der Inflation bleiben auch die Käse-Preise nicht verschont. Schon im Herbst schüttelte ein Fan des Molkereiprodukts am Regal den Kopf. Verständliches Unverständnis löste nun auch eine Gouda-Packung bei einer Aldi-Süd-Kundin aus Köln aus - wenn auch aus ganz anderem Grund. Sie meldete sich am 12. Januar via Facebook beim Discounter.

Aldi-Kundin sieht verschimmelten Gouda und beschwert sich

„Einkauf bei Aldi ... jetzt weiß ich, warum die Preise erhöht wurden“, schreibt sie voller Ironie, „das Extra macht den Preis aus ...“ Das passende Foto zeigt auch, was sie mit dem „Extra“ meint: Der mittelalte Gouda ist ordentlich verschimmelt. Und das, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum doch den 7. März anzeigt, der Käse aus Holland also noch knapp zwei Monate lang problemlos verzehrbar sein sollte.

Aldi-Käse
Nicht sehr appetitlich: der verschimmelte Aldi-Käse. © Facebook

Der Kundin verging der Appetit, und das kann auch Aldi verstehen, wie tz.de berichtet. Denn das Social-Media-Team des Discounters wartete nicht allzu lange mit einer Antwort. „Oh nein, das sollte natürlich nicht passieren!“, zeigt man sich untröstlich. Auch ihnen könne trotz der Qualitätskontrollen vor Ort „einmal etwas durchgehen“, schreibt Aldi mit zerknirschtem Emoji. Und ruft die Kundin dazu auf, den Käse in der Filiale umzutauschen oder sich an den Online-Kundenservice zu wenden.

Umtausch? Aldi-Kundin hat „das gute Stück schon entsorgt“

Ersteres geht schon mal nicht, meint die Aldi-Kundin. „Also ich habe das gute Stück schon entsorgt“, schreibt sie. Nach dem Foto landete der Gouda also offenbar schon in der Tonne. „Wer trägt denn verschimmelten Mist nochmal rum? Scheint ja eher die Regel wie die Ausnahme zu sein“, meckert ein anderer Kunde.

Ein weiterer schlägt sich hingegen auf die Seite von Aldi. „Kann überall passieren“, meint er. „Da reicht ein kleines, nicht sichtbares Loch in der Verpackung oder ein Fehler beim Verpacken seitens des Herstellers. Einfach zurückbringen und gut ist, so wie man es schon immer getan hat - insbesondere in der Zeit vor Social Media.“ Ebenfalls den Facebook-Weg wählte allerdings eine unerfreute Lidl-Kundin - da fiel sogar der Begriff „Apokalypse“. (lin)

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