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Notfall-Liste für einen Blackout: Lebensmittel ohne Strom zubereiten

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Von: Michaela Ebert

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Ein langanhaltender Stromausfall hätte verheerende Folgen für Deutschland. (Symbolfoto)
Ein langanhaltender Stromausfall hätte verheerende Folgen für Deutschland. © Bihlmayerfotografie/Imago

Viele Bürger haben Angst vor dem bevorstehenden Winter: Die akute Gasknappheit könnte nicht nur für kalte Wohnungen sorgen, auch ein kompletter Strom-Blackout droht. Wenn das passiert, bleibt auch die Küche kalt.

Das Gas ist die knapp, die Preise hoch. Bei vielen Bürgern sorgt dies für Unsicherheit und Angst vor dem bevorstehenden Winter. Inzwischen werden auch immer mehr Warnungen zu möglichen Blackouts laut. Wenn der Strom ausfällt, bleibt jedoch nicht nur das Licht aus, auch Kühlschrank, Herd und Küchengeräte laufen nicht ohne Strom.

Dann ist Kreativität bei der Nahrungssuche gefragt. Es sei denn, man ist auf diese Situation gut vorbereitet. echo24.de hat daher einige Möglichkeiten zusammengefasst, mit denen sich Bürger gegen einen langanhaltenden Stromausfall wappnen können. Wer sie kennt, hat ganz klar die Nase vorn.

Mindestens zehn Tage Vorrat für den Ernstfall „Blackout“ lagern

Tipps für den Notfall findet man auf der Internetseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophensicherheit (BBK). Dort wird zum Beispiel empfohlen, einen Notfallvorrat an haltbaren Lebensmitteln einzurichten. Mindestens zehn Tage sollte man im Ernstfall von seinen Vorräten leben können. Auch an genügend Trinkwasser sollte gedacht werden.

Aus diesem Grund ist das Bevorraten auch so wichtig. Der Stromausfall sorgt nicht nur in privaten Haushalten für düstere Stimmung. Auch Supermärkte sind betroffen: Kühl- und Frischetheken fallen aus und Lieferschwierigkeiten drohen.

Gas- und Campingkocher sorgen auch ohne Strom für warme Mahlzeiten

Wenn die Küche kalt und das Licht aus bleiben, wird der Campingkocher mit der passenden Gaskartusche zu einer praktischen Alternative. Gekochte Nudeln, aufgewärmte Suppen und Konserven und einige weitere warme Dosengerichte werden somit möglich. Auch auf einen heißen Tee oder Kaffee muss damit niemand mehr verzichten.

Doch Vorsicht ist gefragt! Der Gaskocher sollte nicht in geschlossenen Räumen verwendet werden. Das austretende Gas kann schnell ein Feuer verursachen.

Fleisch und Brot vom Holzkohlegrill

Auch ein Holzkohlegrill lässt sich problemlos ohne Strom betreiben. In der notgedrungenen, zweiten Grillsaison ließen sich zum Beispiel Würstchen, Käse und Fleisch braten. Auch Brot und Gemüse könnte darauf geröstet werden.

Mit ein wenig Zubehör kann man hier zudem wirklich erfinderisch werden: mit einer passenden Platte kann man schon mal das ein oder andere Spiegelei auf dem Grill oder dem offenem Feuer zubereiten.

Fondue-Sets lassen sich vielseitig nutzen

Wer weder Grill noch Campingkocher zur Hand hat, kann auch mit Teelichtern ein wenig Abhilfe schaffen. Einige Fondue-Sets lassen sich in diesem Zusammenhang vielseitig nutzen. Suppen und Wasser lassen sich damit zum Beispiel problemlos erwärmen. Die besonders gut vorbereiteten Bürger sollten jedoch eher zu Fondue-Sets mit Brennpaste oder Brennspiritus greifen, da diese die Flüssigkeiten schneller erwärmen können.

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