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Heizen zu teuer: Ist der Tisch aus Japan auch bei uns die Lösung zum Sparen?

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Ist der japanische Kotatsu für die Energiekrise auch in Deutschland eine Lösung?
Ist der japanische Kotatsu für die Energiekrise auch in Deutschland eine Lösung? © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Screenshot Amazon/Collage: Anna Bremer/echo24.de

Der sogenannte Kotatsu kommt in kalten japanischen Wohnungen und Häusern schon seit Jahren zum Einsatz. Kann in Deutschland zu Zeiten der Energiekrise helfen, Kosten beim Heizen zu sparen?

Viele Menschen wissen kaum noch wohin mit ihren aktuellen Geldsorgen: Lebensmittel werden immer teurer, die Heizkosten explodieren und an den Tankstellen ist auch noch keine Besserung in Sicht. Viele versuchen mit Tricks Strom zu sparen und trotzdem ist am Ende des Geldes noch viel zu viel Monat übrig. Ein spezieller Tisch aus Japan könnte zumindest bei hohen Heizkosten eine Lösung bieten.

Kann der Spezial-Tisch aus Japan die Heizkosten senken?

In Japan haben sich Heizungen, wie wir sie in Deutschland kennen, bis heute nicht bei der Mehrheit durchgesetzt. Und gut isoliert sind dort viele Häuser nicht. Die Japaner haben also schon vor Jahren nach Lösungen gesucht, um sich günstig und effektiv warmhalten zu können. Das machen sie unter anderem mit einem speziellen Tisch namens Kotatsu. Was ist das?

„Vom Konzept her könnte der Kotatsu mit einem Ofen verglichen werden, um den sich die Familie sammelt. Er steht aber nicht in der Ecke und verbrennt Holz – es handelt sich vielmehr um einen von unten beheizten Tisch, der um eine große Decke erweitert ist“, schreibt Giga. Weiter heißt es: „Die Familie nimmt rund um den Tisch auf dem Boden Platz und steckt die Beine unter eben diese Decke, welche die Wärme gut zusammenhält. Der Boden selbst ist zumindest in traditionellen Häusern oft mit Tatami-Matten ausgestattet, die sich wärmer anfühlen als das in Europa bekannte Parkett oder Laminat.“

Energiekosten für viele zu Hoch: Kotatsu leider nicht die optimale Alternative

Überzeugt sind die Japaner ganz eindeutig, denn längst gibt es den Kotatsu nicht nur in privaten Wohnungen und Häusern. Auch Restaurants und Züge sind teilweise damit ausgestattet. Auch in Deutschland sind die „Ofen-Tische“ mittlerweile zu bekommen. Mit einem Preis ab 700 Euro auf Amazon aber auch erstmal kein Schnäppchen.

Und jetzt kommt der Knackpunkt: Zu den ohnehin ordentlichen Anschaffungskosten kommt, dass es sich um einen mit Strom betriebenen Heizlüfter handelt. Da nicht nur Gaspreise, sondern eben auch die Strompreise in letzter Zeit deutlich gestiegen sind, werden wohl auch mit dem Kotatsu keine Energiekosten eingespart.

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