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Nach Ekelfund in Netto-Filiale in Heilbronn: So reagiert der Discounter

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Von: Tobias Becker

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Vor wenigen Wochen gab es eine Lebensmittelkontrolle in einer Heilbronner Netto-Filiale – mit erschreckendem Ergebnis. Die Kontrolleure machen einen Ekelfund. Nun bezieht der Discounter Stellung.

Der Ekelfund im Discounter Netto im Einkaufscenter K3 in Heilbronn (Berliner Platz) sorgte vor wenigen Tagen für Aufsehen. Bei einer Lebensmittelkontrolle wurden in einer Kühltheke mehrere Artikel gefunden, die das Prädikat „widerlich“ erhalten. Wurst, über die sich ein bläulicher Belag zog. Abgelaufene Leberpastete. Dunkel verfärbte Bacon-Streifen. Die Liste des Ekels in der Heilbronner Netto-Filiale ist lang gewesen, wie echo24.de berichtete. Nun hat sich der Discounter zum Vorfall geäußert.

UnternehmenNetto Marken-Discount
HauptsitzMaxhütte-Haidhof (Bayern)
Gründung1928 in Regensburg
GründerMichael Schels

Nach Ekelfund bei Netto in Heilbronn: Discounter äußert sich

Nachdem die Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Ordnungsamtes Heilbronn in der Netto-Filiale in Heilbronn gleich mehrere Artikel gefunden hat, die nicht dem Standard entsprochen haben, reagierte der Discounter und entsorgte die betroffene Ware. Gesundheitliche Schäden bei Kunden sind wohl nicht entstanden.

Doch der Discounter ist nicht zufrieden mit dem Ekelfund, klar. Grundsätzlich gilt bei Netto, so die Antwort gegenüber echo24.de, die Einhaltung hoher Qualitätsstandards. Der Grund: Die rund 21 Millionen Kunden in den über 4.000 Filialen bundesweit sollen ein gutes Einkaufserlebnis haben.

Netto äußert sich zu Ekelfund in Heilbronn: Sensibilisieren und schulen als Lösung

„Die Einhaltung und Sicherstellung der hohen Produktqualität haben für Netto Marken-Discount absolute Priorität“, erklärt Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount. Die „Abweichung unseres hohen Qualitätsanspruchs“ bedauert Netto und beschreibt die Filiale in Heilbronn als Einzelfall.

In Zukunft soll so etwas nicht mehr vorkommen, so der Tenor der Antwort an echo24.de. Stylianou: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden bezüglich der oben stehenden Thematik sensibilisiert und nochmals geschult.“ Es war nicht der erste Ekelfund in Heilbronn. Schon im Sommer fanden Kontrolleure in einem Sushi-Restaurant tote Kakerlaken. Diese Entdeckung war so schlimm, dass sogar über den generellen Hygiene-Zustand in der Heilbronner Gastro gesprochen wurde.

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