1. echo24
  2. Leben
  3. Verbraucher

Abnehmen schwer gemacht: Shampoo und Medikamente hindern am „guten Vorsatz“

Erstellt:

Von: Tobias Becker

Kommentare

Einer der beliebtesten Vorsätze für das neue Jahr muss eventuell neu angegangen werden, denn: Medikamente und beispielsweise auch Shampoo wirken sich wohl auf das Gewicht aus, wie eine Expertin erklärt.

Huch, ändert sich nun das Abspecken in 2023? Viele Menschen haben den Vorsatz bewusster und gesünder zu Leben im neuen Jahr. Das bedeutet nicht automatisch, dass das Gewicht inbegriffen ist, aber auch das Abnehmen gilt bei jedem dritten Menschen als Ziel für das neue Jahr. Nur wie? Diäten halten häufig von Früh bis Mittag. Sport und gesunde, ausgewogene Ernährung sind wichtig. Eine Expertin erklärt nun: Medikamente und auch Shampoos können „Dickmacher“ sein!

Gesundheitsexpertin räumt auf: Diäten helfen nur wenigen Menschen

Zwar herrscht Medikamenten-Mangel in den Apotheken in Baden-Württemberg, aber: Laut Michaela Axt-Gadermann von der Hochschule Coburg, gelten verschiedene Inhaltsstoffe als Gefahr für das Gewicht.

Die Professorin für Gesundheitsförderung hat in ihrem Buch darüber geschrieben. Laut „Bild“ zieht sie Diät-Fans gleich den Zahn, sagt: „Nur bei einem bis drei Prozent der Menschen hilft eine Diät langfristig.“ Rrrrums! Erstmal aufgeräumt. Doch dann kommt der Hammer: Medikamente sollen die Gewichtszunahme fördern. Dabei sind sie derzeit wegen des RS-Virus oder der Grippe doch so wichtig für viele Menschen.

Antibiotikum, Kortisol und Co.: Medikamente als Dickmacher, aber...

So gilt als unschöne Nebenwirkung auch das allseits bekannte Speckröllchen. Als Beispiel werden Mast-Tiere genannt, die früher mit Antibiotika vollgestopft wurden, um schneller dick zu werden. Eine ähnliche Gewichtszunahme ist bei Menschen möglich. Axt-Gadermann laut „Bild“: „Sie verändern die Darmflora so, dass wir mehr Kalorien aus dem Essen verwerten.“

Dabei kommt es darauf an wie stark das Antibiotikum wirkt, wie lange die Einnahme dauert und ob man es öfters nimmt. Daran haben bisher kaum Menschen gedacht! Doch Vorsicht: Medikamente einfach abzusetzen, ist fatal. Man sollte sich auf jeden Fall mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen.

Doch Antibiotikum ist nicht der einzige Dickmacher-Inhaltsstoff. Dazu zählen auch Kortisol, Insulin und weitere, die den Appetit steigern, Fettspeicher und Wassereinlagerungen begünstigen können - und können dadurch dem guten Vorsatz für 2023 im Weg stehen.

Abnehmen als guter Vorsatz für 2023: Auch Shampoo kann sich schlecht aufs Gewicht auswirken

Und die Expertin ist mit dem Arznei-Aussage nicht fertig. Denn nicht nur Medikamente können dicker machen, sondern auch Shampoo! Bitte, was?!? Shampoo, Plastikspielzeug oder Konservendosen stehen bei der Gesundheitsexpertin ebenfalls auf der Dickmach-Liste.

Der Grund: Es stecken Weichmacher in der Verpackung. Axt-Gadermann laut „Bild“: „Sie lösen sich von der Verpackung beispielsweise in die Creme.“ Klar, dass bei Verbrauchermagazinen wie Stiftung Warentest und Öko-Test auch die Verpackung eine große Rolle in den Untersuchungen spielt.

Diese Weichmacher gelangen in den Körper und sorgen dort dafür, dass der Hormonhaushalt nicht mehr stimmt und der Stoffwechsel negativ beeinflusst wird. Auch die Verbrauchermagazine berichten immer wieder über mögliche Auswirkungen wie Allergien, von Übergewicht war dort bislang aber keine Rede.

Abnehmen in 2023: Bewegung und gesunde Ernährung bleiben wichtig

Aber immerhin kann man Weichmacher mit einem anderen guten Vorsatz verbinden: Achtsamkeit und bewusster leben, denn den Kontakt mit Weichmachern kann man im Leben durchaus verringern. Wer also im neuen Jahr abnehmen will, sollte auch das auf dem Schirm haben. Eine Abnehmgarantie ist das natürlich nicht.

Generell gilt jedoch: Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen beim guten Vorsatz. Und: Die helfen auch dabei, das Immunsystem aufzubauen. Heißt: Man benötigt vielleicht weniger Medikamente, zumal das Immunsystem unter den Corona-Maßnahmen gelitten haben soll.

Auch interessant

Kommentare