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Lidl-Kundin kann Unheil gerade noch abwenden: „Hier wäre Apokalypse ausgebrochen“

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Von: Armin T. Linder

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Das gehört da aber nicht rein! Einer Lidl-Kundin ist beim Mittagessen gehörig der Appetit vergangen - sie beschwert sich mit drastischen, aber humorvollen Worten.

Salat ist ein Naturprodukt. Insofern ist es für Verbraucher logisch, dass dort auch mal unerwünschte Dreingaben dabei sein können wie Sand oder Erde. Gelegentlich kommt es sogar vor, dass tierische Beilagen sich in die Packung schmuggeln - wie etwa einst der Frosch bei Edeka. Ein ähnliches Erlebnis hatte jetzt eine Lidl-Kundin, die sich via Facebook an den Discounter wendet, berichtet tz.de.

„Liebes Lidl-Deutschland-Team“, schreibt sie, „ich wollte mir gerade einen Salat zubereiten, Gott sei Dank sah ich dann diesen kleinen Kumpel gemütlich in meinem Mittagsessen herum spazieren.“ Diesen kleinen Kumpel? Was sie meint, bebildert die Lidl-Kundin mit zwei Fotos. Auf denen eine Schnecke übers Plastik kriecht. Die sieht zwar für die Augen niedlich aus. Im Mund hätte sie aber für ein wahres Ekel-Gefühl gesorgt.

„Hier wäre sicher die Apokalypse ausgebrochen“: Lidl-Kundin wählt drastische Worte

Das weiß auch die Kundin, die dafür drastische Worte findet. „Hätte ich es erst beim Kauen bemerkt, wäre hier sicher die Apokalypse ausgebrochen....“, schreibt sie und bittet Lidl: „Beim nächsten Mal macht doch einen Hinweis darauf ‚kann Spuren von Schnecken enthalten‘.“ Vieles ihrer Beschwerde ist in fluffigen Worten geschrieben, doch auch der Hashtag „#nichtnett“ zeigt, dass die Lidl-Kundin schon etwas stinkig ist.

Von Lidl gibt es in den ersten knapp zwei Tagen keine Reaktion, wohl aber von anderen Facebook-Nutzern. Da nehmen nicht alle die Beschwerde so richtig ernst. „Fleischbeilage, mehr drin als erwartet“ und „Wie süß“, schreiben sie. Ein anderer spottet: „Mädchen, es ist ein Naturprodukt. Es war wohl keine Absicht - weder vom Hersteller, Lidl oder sonst wem. Meine Güte ...“

Lidl-Kundin findet Schnecke - „Hatte ja auch ein nettes Buffet“

Auch andere meinen, dass so was halt passiert. „Es sollten eindeutig mehr Pestizide eingesetzt werden, um Deinen Salat sauber zu halten“, meint einer ironisch. Und ein anderer schreibt: „Gedanken würde ich mir machen, wenn sie tot wäre. Das ist ein Zeichen von Frische.“

Darauf reagiert die Lidl-Kundin mit einem witzigen Kommentar: „Ne die war total glücklich und zufrieden, hatte ja auch ein nettes Buffet.“ Am Ende war es im Sinne von Mensch und Tier, dass die Schnecke nicht zwischen den Zähnen der Kundin gelandet ist. Ein Aldi-Kunde zeigte unlängst seinen Einkauf und war schockiert über den Preis. (lin)

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