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Stromsparen im Sommer: Für zehn Prozent Einsparung reicht nur ein Handgriff

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Von: Victoria Maiwald

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Wenn es draußen heiß ist, kann zu Hause viel Strom, Energie und bares Geld gespart werden. Mit diesen Tipps kommen Verbraucher günstig durch den Sommer.

Wenn draußen die Temperaturen steigen und sich das Wetter von seiner besten Seite zeigt, hebt das auch unsere Laune. Was die Gemüter ebenfalls erhellen kann: Strom, Energie und somit bares Geld sparen. Da trifft es sich gut, dass das im Sommer besonders einfach ist! Wir haben die besten Tipps zusammengefasst.

JahreszeitSommer
Zeitraum21. Juni bis 23. September

Strom sparen im Sommer: Bei hohen Temperaturen Geld sparen und kalt duschen

Wenn das Thermometer morgens schon Temperaturen von über 20 Grad und mehr anzeigt, bietet es sich an, mit einer kalten – oder zumindest kühlen – Dusche in den Tag zu starten. Das macht nicht nur wach, sondern spart auch jede Menge Geld. Steht ein besonders heißer Tag an, oder will man vor einer tropischen Nacht noch eine Dusche nehmen, sollte man allerdings nicht zu kalt duschen. Denn das schließt die Poren und Hitze kann vom Körper so schlechter abgeleitet werden.

Mit einem Handgriff können Verbraucher und Verbraucherinnen laut Deutscher Presse-Agentur (DPA) sogar zehn Prozent Energiekosten sparen, berichtet RUHR24. Dazu sollte man einfach die Grundtemperatur des Warmwassers, die über einen elektronischen Durchlauferhitzer oder Untertischspeicher gesteuert wird, auf 60 Grad herunterregeln.

Weniger als 60 Grad sollten es allerdings nicht sein. Denn unter dieser Temperatur sterben gesundheitsgefährdende Bakterien, die Legionellen, nicht ab. Übrigens: Einen Komfortverlust macht das nicht unbedingt aus, Wasser wird als angenehm warm bis heiß empfunden, wenn es um die 40 Grad hat.

Energie und Geld im Sommer sparen: Wasser aus und kalt Händewaschen

Der Trick ist nicht sonderlich neu, aber immer noch effektiv: Wasser aus! Es lohnt sich, das Wasser abzuschalten, während man sich die Hände einseift. Beim Zähneputzen sollte das Wasser ohnehin nicht laufen – aber das sollte inzwischen ja bekannt sein.

Gerade im Sommer bietet sich auch hier das kalte Wasser an. Laut DPA können Hausbesitzer mit einer Gasheizung rund 35 Euro oder 85 Euro bei elektrischer Erwärmung im Jahr sparen, wenn sie ihre Hände mit kaltem Wasser waschen.

Sommer: Strom sparen und aufgeheizte Räume vermeiden

Diesen Tipp sollten sich alle zu Herzen nehmen, die unter der Hitze und unter aufgeheizten Räumen leiden: Elektrogeräte abschalten! Werden Fernseher, Computer, Lampen und alles, was aktuell nicht gebraucht wird, komplett abgeschaltet, spart das nicht nur Geld, sondern verhindert zusätzlich, dass sich die Räume im Sommer unnötig aufheizen.

Ausschalten heißt übrigens, die Geräte wirklich komplett auszuschalten und nicht in den Stand-by-Modus zu versetzen. Bleiben die Geräte im Ruhemodus, kann das laut co2online 115 Euro Mehrkosten im Jahr bedeuten.

Energie und Strom sparen: Resthitze verwenden und Backofen nicht vorheizen

Was Räume auch unnötig aufheizen kann: Energieverschwendung beim Kochen. Denn Herdplatten müssen meist nicht bis zur Vollendung des Essens voll aufgedreht bleiben. Oft reicht es aus, die Resthitze der Platten zu nutzen und sie vorher schon abzuschalten.

Auch oft nicht sinnvoll und reine Energieverschwendung: Den Ofen vorheizen. Kaum ein Gericht braucht tatsächlich einen vorgeheizten Ofen, oft reicht es aus, die Pizza oder den Auflauf einfach länger in der Röhre zu lassen.

Klimaanlage im Sommer: Stromfresser besser vermeiden und Wohnung kostenlos herunterkühlen

Es ist verlockend, bei extremer Hitze die Wohnung einfach mit einer Klimaanlage herunterzukühlen. Doch diese Geräte gehören zu den Energiefressern schlechthin. Wer darauf verzichten kann, spart über das Jahr hinweg jede Menge Geld. Wer seine Wohnung herunterkühlen will, kann einige einfache Tricks anwenden, die völlig kostenlos sind.

So sollten Verbraucher unbedingt beachten, am besten morgens und abends zu lüften, wenn die Temperaturen angenehm sind. Zusätzlich sollten die Vorhänge oder Rollos tagsüber geschlossen bleiben, so schließt man die Hitze aus. Zur Not kann bei hohen Temperaturen auch ein Ventilator eingesetzt werden, der verbraucht wesentlich weniger Strom als eine Klimaanlage.

Sommer im Garten verbringen: Mit Solarzellen kostenlosen Strom generieren

Der letzte Tipp ist stimmungsvoll: Wer sich seine eigene Heim-Oase, den Garten, mit einigen Lichtern gemütlicher gestalten will, sollte unbedingt zu Solarzellen greifen. Die Lichtelemente mit Solarbetrieb gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen als Lichterkette oder Wegbeleuchtung.

Inzwischen gibt es sogar noch mehr Gadgets für den Garten, die ganz ohne Strom aus der Steckdose funktionieren. Von Lautsprechern bis zu kleinen Springbrunnen – mit Solarzellen lässt sich der Garten oder der Balkon aufhübschen und den nötigen Strom liefert die Sonne.

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