Spritpreise seit drei Tagen stabil

Spritpreis-Bremse soll kommen: Darauf müssen Autofahrer jetzt beim Tanken achten 

  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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Die hohen Spritpreise könnten bald wieder fallen. Autofahrer sollten daher jetzt ihre persönliche Situation genau kennen.

Durch die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg und die Sanktionen gegen Russland, sind die Spritpreise in Deutschland enorm angestiegen - mit umfangreichen Folgen für Autofahrer. Seit wenigen Tagen kommt die Lage an den Tankstellen etwas zur Ruhe. Aus der Regierung kommen dazu erste Pläne, die Preise schon in wenigen Tagen in den Griff zu bekommen. Doch Autofahrer müssen genau jetzt auf ein paar Dinge achten.

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) wies am Montag darauf hin, dass die Spritpreise am dritten Tag in Folge unverändert geblieben sind. Danach lag der Preis von Super E10 im Durchschnitt am Sonntag bei 2,199 Euro pro Liter - 0,3 Cent mehr als am Samstag und 0,3 Cent weniger als am Donnerstag, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet. Bei Diesel waren es am Sonntag 2,305 Euro pro Liter - 0,3 Cent mehr als noch am Samstag. Aber 1,6 Cent weniger im Vergleich zum Donnerstag.

Sinkende Spritpreise: Zeitpunkt bleibt für Autofahrer ungewiss

Insgesamt betrachtet bleiben die Spritpreise aber auf einem extrem hohen Niveau, wie auch die dpa schreibt. Demnach ist Diesel mit Beginn des Ukraine-Krieges um 64 Cent gestiegen. Super E10 um fast 45 Cent. Zuletzt hatten einige Experte aufgezeigt, unter welchen Bedingungen die Preise sinken könnten für Autofahrer.

Auch die Bundesregierung hat ihre Überlegungen für sinkende Spritpreise am Montag, 14. März öffentlich gemacht. Nicht ohne Kritik blieben dabei die Äußerungen von Finanzminister Christian Linder über mögliche Tank-Rabatte. Und sie könnten schnell kommen. Autofahrer sollten daher jetzt einige wichtige Punkte überdenken.

Spritpreise: Rabatte bald möglich - so sollten Autofahrer jetzt tanken

Wie unter anderem das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, könnten die Tank-Rabatte schon in wenigen Tagen gegen die hohen Spritpreise eingesetzt werden - oder es dauert noch, wie in Frankreich, bis Ende März.

Bei diesen unsicheren Angaben müssen Autofahrer, die ihr Fahrzeug täglich brauchen, auch weiterhin volltanken. Laut Focus lohnt es sich aber, sofern man an den „Landesgrenzen zu Polen, Österreich oder Luxemburg“ wohnt, auch mal bei den Nachbarn zu tanken. So hatte laut dem Beitrag Polen sämtliche Steuern gesenkt - in der Folge wurde der Spritpreis auf unter 1,80 Euro pro Liter gedrückt.

Ungewisse Spritpreis-Zukunft: Diese Autofahrer sollten erstmal weniger tanken

Für Autofahrer, die das Auto nur unregelmäßig nutzen, heißt es in dem Beitrag, sei es „hilfreich nur für einen gewissen Kleinbetrag zu tanken. Sobald die Preise fallen oder der Tankrabatt gewährt wird“, können diese dann volltanken. Auf der Suche nach möglichst günstigen Möglichkeiten zum Tanken, sollte man die Uhrzeit immer im Blick behalten, wie echo24.de bereits berichtet hat.

Und für Pendler dürfte aktuell auch die ab 20. März wegfallende Homeoffice-Pflicht für Arbeitnehmer bei diesen extremen Spritpreisen sehr schmerzhaft ankommen. Wer jetzt aufgrund der aktuellen Kosten an der Tankstelle glaubt, er könnte ein Recht auf Arbeit von Zuhause fordern, der wird laut Experten auf einige Probleme stoßen.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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