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Das ändert sich im April: Mehr Lohn & Änderungen für Autofahrer

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Von: Christina Eppel

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Zum Monatswechsel treten für die Menschen in Deutschland wieder neue Regeln in Kraft – und einige davon dürften sich positiv auf den eigenen Geldbeutel auswirken.

Der April bringt gleich mehrere spannende Neuerungen mit sich. Am bekanntesten ist dabei wohl, dass in weiten Teilen Deutschlands, so auch in Baden-Württemberg, die meisten Corona-Regeln fallen. Dann sind Maskenpflicht und Tests in den allermeisten Fällen passé und auch beim Einkaufen ändert sich ab April einiges. Doch diese Veränderungen sind längst nicht alles.

Für verschiedene Gruppen von Arbeitnehmern stehen Verbesserungen an. So wird der Mindestlohn für Zeitarbeiter zum 1. April von bisher 10,45 Euro auf 10,88 Euro in der Stunde angehoben. Damit liegt dieser sogar über dem allgemein gültigen Mindestlohn in Deutschland, wie Sat1.de berichtet. Auch für Bundesbeamte in Deutschland werden die Löhne angehoben – um 1,4 Prozent.

Das ändert sich im April: Diese Berufsgruppen bekommen mehr Geld

Ebenso dürfen sich Pflegehilfskräfte und Pflegefachkräfte ab diesem Monat über Lohnerhöhungen freuen. Wie rbb24.de berichtet, verdienen Pflegehilfskräfte nun 12,55 Euro pro Stunde, für Pflegefachkräfte steigt der Stundenlohn auf 15,40 Euro. Allerdings gibt es hier eine Einschränkung. Demnach darf sich nur Pflegepersonal freuen, das in Betrieben angestellt ist.

Auch die sogenannte „Umzugspauschale“ steigt ab April. Wer als Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen umziehen muss, kann das gegenüber dem Finanzamt geltend machen. Dazu müssen die tatsächlichen Kosten gar nicht nachgewiesen werden. Es gelten viel eher Pauschalsätze pro Erwachsenen und Angehörige.

Regeländerungen im April: Bessere Konditionen für Umzugspauschale und Gewinnspielanrufe

Bedeutet: Bis zu 1.476 Euro können für ab dem ersten April abgesetzt werden, wenn ein Partner mit umzieht, für Singles können 886 erstattet werden und für Kinder und andere Angehörige sieht die Pauschale 590 Euro zusätzlich vor.

Eine weitere Erleichterung kommt auf all diejenigen zu, die bei TV-Shows wie Let‘s Dance, DSDS, The Voice oder The Masked Singer mitfiebern und für oder gegen die Kandidaten anrufen. Genauso sieht es für TV-Gewinnspiele. Denn die Bundesnetzagentur hat die Preise für Gewinnspielanrufe nun gesetzlich festgelegt. Das Telefonat darf für 0137-Nummern jetzt pro Minute beziehungsweise Anruf nur noch maximal einen Euro kosten.

Das ändert sich im April: Führerschein und Corona-Prämie sind betroffen

Spannend für alle, die in den kommenden Monaten ihren Führerschein machen wollen: Ab April gibt es neue Fragen für die theoretische Führerscheinprüfung – und zwar in allen Fahrzeugklassen. Dennoch gibt es auch für ältere Autofahrer ab 2022 Änderungen, denn viele Führerscheine laufen ab – die erste Frist läuft im Juli ab.

Zwei weitere Neuerungen gelten ab April, die nicht so positiv sind. Denn die Corona-Prämie, die bis Ende März noch mit bis zu 1.500 Euro steuerfrei ausgezahlt werden konnte, muss ab April nach Angaben der Vereinigten Lohnsteuerhilfe (VLH) wieder arbeitsrechtlich versteuert werden. Auch müssen Arbeiter in Kurzarbeit ihre Sozialversicherung wieder selbst zahlen.

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