Technische Probleme bei Fahrzeugen

Daimler ruft hunderttausende Autos zurück – diese Modelle sind betroffen

Daimler
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Mercedes muss einem Bericht zufolge Autos zurückrufen. (Symbolbild)
  • Julia Cuprakowa
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Wegen technischer Probleme müssen hunderttausende Mercedes-Benz von Daimler zurückgerufen werden.

Erneut macht der Stuttgarter Autobauer Daimler Schlagzeilen. Dieses Mal geht es aber nicht um die weltweit fehlende Halbleiter, oder um Kurzarbeit, die eben wegen Chip-Mangel bei Mercedes-Benz zeitweise an der Tagesordnung war. Dieses Mal ruft das Unternehmen Hunderttausend Autos zurück. Der Grund: Der Stuttgarter Autohersteller hat mit technischen Problemen zu kämpfen. Wie viele Autos sind vom Rückruf betroffen und um welche Modelle handelt es sich? echo24.de klärt auf.

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung sind mehr als 800.000 Fahrzeuge weltweit vom Rückruf betroffen. Da es – wie bereits erwähnt – derzeit an Ersatzteilen mangele, könnten die Reparaturen nicht sofort ausgeführt werden. Heißt das, dass die Autofahrer ihre Autos gefahrlos weiterfahren können? Wie die Zeitung weiter berichtet, werden die Autos wegen möglicher Brandgefahr zurückbeordert, deswegen müssten die Besitzer ihre Wagen stehen lassen. Welche Modelle sind betroffen?

Mega-Rückruf bei Daimler: Autohersteller ruft hunderttausende Autos zurück – diese Modelle betroffen

Wie auch die Stuttgarter Nachrichten berichten, wurde die Zahl von einem Daimler-Sprecher nicht bestätigt, er nannte jedoch die Modelle, die vom Rückruf betroffen sind. Dabei handelt es sich um Dieselmodellen der SUV GLE, GLS, GLC und G-Klasse sowie von C-, E- und S-Klasse. 

Mega-Rückruf bei Daimler: Technische Probleme der Kühlmittelpumpe

Bei oben genannten Baureihen sei allem Anschein nach eine Undichtigkeit der Kühlmittelpumpe festgestellt worden. Dadurch könnte in Einzelfällen ein Ansteigen der Bauteiltemperatur nicht vollständig ausgeschlossen werden, erklärte die Pkw-Tochter Mercedes-Benz weiter.

Der ersten Reparaturen sollen seien noch Ende Januar geplant. Bis dahin werden Autofahrer gebeten, die betroffenen Fahrzeuge „besonders umsichtig gefahren werden und die Nutzung auf das erforderliche Minimum beschränkt werden.“

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