1. echo24
  2. Leben
  3. Verbraucher

Brückentage 2023: Wie Arbeitnehmer ihre Urlaubstage schnell verdoppeln können

Erstellt:

Von: Melissa Sperber

Kommentare

Wer den Urlaub 2023 clever plant, kann mit 24 Urlaubstagen insgesamt 55 freie Tage abstauben. Zumindest theoretisch: Denn nicht alle Feiertage gelten auch in allen Bundesländern.

Für viele Arbeitnehmer in Deutschland beginnt bereits zum Jahresende die Urlaubsplanung für das kommende Jahr – und wer seine Urlaubstage clever plant, kann besonders viele freie Tage herausholen. Der Trick: Brückentage. Wichtig zu wissen ist dafür, wie die Feiertage 2023 fallen.

Die gute Nachricht vorweg: Die Monate Mai und Oktober können sich urlaubsmäßig richtig lohnen und generell liegen die Brückentage 2023 deutlich günstiger als 2022! Theoretisch können 24 Urlaubstage in 55 freie Tage umgewandelt werden. Trotzdem gilt, bei der Planung genau hinzuschauen – nicht alle Feiertage gelten auch in allen Bundesländern.

Brückentage 2023 clever planen: Januar macht neun freie Tage für vier Urlaubstage möglich

Doch Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt können sich bereits im Januar vier Urlaubstage beantragen und dafür neun freie Tage bekommen. Während Neujahr zwar auf einen Sonntag fällt, ist Heilige drei Könige an einem Freitag. Urlaub vom 31. Dezember 2022 bis zum 8. Januar 2023 bietet sich also an.

Die nächste Chance für eine clevere Urlaubsplanung gibt es bereits im März, zumindest für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Dort ist der Internationale Frauentag ein Feiertag – und dieser fällt 2023 auf einen Mittwoch. Wer also vom 4. März bis 12. März Urlaub einreicht, bekommt neun freie Tage für vier Urlaubstage.

April und Mai perfekt für Planung mit Brückentagen: Ostern und Pfingsten sind bundesweite Feiertage

Im April lässt sich deutschlandweit mit Brückentagen über Ostern richtig viel Freizeit gewinnen. Wer vom 1. April bis 16. April Urlaub nimmt, bekommt 16 freie Tage – während nur acht Urlaubstage verbraucht werden. Möglich machen es Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Wem das noch nicht genug ist, der sollte sich den Mai rot im Kalender anstreichen. Denn: Hier sind für neun Urlaubstage insgesamt 20 freie Tage möglich, allerdings auf drei Blöcke aufgeteilt. Den Feiertagsanfang im Mai macht der Tag der Arbeit: Wer vom 1. Mai bis 7. Mai freihaben möchte, braucht dafür nur vier Urlaubstage.

Am 18. Mai ist ein langes Wochenende mit Christi Himmelfahrt möglich: Von diesem Donnerstag bis zum 21. Mai braucht es für vier freie Tage nur einen Urlaubstag. Den Feiertagsabschluss im Mai bildet Pfingsten vom 28. bis 29.: Wer hier vom 27. Mai bis zum 4. Juni Urlaub nimmt, muss für neun freie Tage nur vier Urlaubstage setzen.

Brückentage 2023 im Juni und August – nicht für alle Bundesländer möglich

Im Juni wird es für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland spannend. Denn: Fronleichnam fällt auf einen Donnerstag. Für vier freie Tage vom 8. bis zum 11. Juni braucht es nur einen Urlaubstag am Freitag.

Im August können sich Bayern und das Saarland erneut freuen. Hier ist Mariä Himmelfahrt ein Feiertag und fällt auf einen Dienstag. Es lohnt sich also, vom 14. bis zum 20. August Urlaub einzureichen: So gibt es für vier Urlaubstage insgesamt neun freie Tage.

Tag der Deutschen Einheit macht neun freie Tage für vier Urlaubstage im Oktober möglich

Die nächste Chance für Brückentag-Planer bietet sich im Oktober – und das gleich zweimal. Der Tag der Deutschen Einheit fällt auf einen Dienstag. Wer also vom 30. September bis zum 8. Oktober Urlaub nimmt, der bekommt für vier Urlaubstage neun freie Tage.

Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen können zusätzlich noch den Reformationstag am 31. Oktober nutzen – und mit einem Brückentag am 30. Oktober und damit mit einem Urlaubstage vom 28. bis 31. Oktober vier freie Tage abstauben.

Jahresabschluss mit Brückentagen planen: Weihnachten 2023 entspannt feiern

In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ist Allerheiligen ein Feiertag. Vom 1. bis zum 5. November sind dadurch mit zwei Urlaubstagen fünf freie Tage möglich. In Sachsen macht das der Buß- und Bettag am 22. November möglich: Aus zwei Urlaubstagen werden vom 22. bis 26. November fünf freie Tage.

Den Jahresabschluss bildet der Dezember: Wer hier vom 23. Dezember bis zum 1. Januar 2024 Urlaub nimmt, kann sich nicht nur auf Weihnachten freuen, sondern bekommt durch die Feiertage für drei Urlaubstage gleich zehn freie Tage obendrauf.

Auch interessant

Kommentare