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Ein Brief an den Weihnachtsmann, das Christkind oder den Nikolaus: So geht‘s

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Von: Lisa Klein

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Dutzende ehrenamtliche Helfer sind auch in diesem Jahr wieder im Einsatz, um die Tausenden Briefe an den Weihnachtsmann, das Christkind und den Nikolaus zu beantworten.

Insgesamt sieben Weihnachtspostfilialen gibt es in Deutschland. Kinder können einen Brief an den Weihnachtsmann, das Christkind und den Nikolaus senden – und erhalten auf ihre Post sogar eine Antwort. Möglich ist das durch die Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer.

Die Fristen für das Einsenden der Wunschzettel unterscheiden sich je nach Postamt: In manchen sollen die Briefe bis zum dritten Advent eingegangen sein, in anderen spätestens zehn Tage vor Heiligabend. Das Christkind antwortet sogar aus Engelskirchen noch bis zu drei Tage vor Heiligabend.

Wer auf der sicheren Seite sein will, der schreibt am besten direkt los. Ganz wichtig ist, dass auf jedem Brief der Absender steht, damit der Weihnachtsmann den Kindern antworten kann. Wer übrigens Weihnachtsgeschenke per Post verschicken möchte, sollte ebenfalls die Fristen dafür im Blick behalten, damit alles rechtzeitig ankommt.

Die sieben Weihnachtspostämter in Deutschland beantworten auch 2022 wieder Briefe

Die Weihnachtsbriefe finden sogar ihren Weg aus dem Ausland bis nach Deutschland, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) berichtet. Es kommen Zettel aus Kanada, den USA und China, sagte Hubert Weddehage, der mit seinem Team in Nikolausdorf (Landkreis Cloppenburg) am Werk ist.

Das sind die sieben Weihnachtspostämter in Deutschland:

Die genauen Adressen gibt es direkt auf der Webseite der Deutschen Post.

Weihnachtswünsche trudeln bei den Postämtern ein: Was wünschen sich die Kinder 2022?

Und was wünschen sich die Kinder heutzutage zu Weihnachten? Vereinzelt Frieden auf der Welt, sagte Weddehage, der seit 52 Jahren in die Rolle des Nikolauses schlüpft. Auch ein Brief von einem ukrainischen Jungen sei schon eingegangen, in dem er auf das Ende des Ukraine-Krieges hoffe.

Der Brief eines Kindes an das Christkind im bayerischen Weihnachtspostamt.
Auch 2022 dürfen Kinder wieder Briefe an die Weihnachtspostämter schreiben und auf eine Antwort Weihnachtsmann, dem Christkind oder dem Nikolaus hoffen. © dpa/Daniel Karmann

Im Großteil der Briefe aber stünden klassische Wünsche nach Spielwaren im Vordergrund, sagte Weddehage. Die Kinder klebten gerne Abbildungen aus Prospekten auf die Briefe, damit der Weihnachtsmann ja nichts Falsches an Heiligabend bringe. Viele malten aber auch ihre Wunschzettel.

Die ersten Briefe trudelten nach Angaben der Deutschen Post bereits im Laufe des Jahres bei den Weihnachtspostämtern ein. „In unserer immer stärker digitalisierten Welt können die Kinder den besonderen Wert des Briefeschreibens damit ganz neu für sich entdecken“, sagte Stefan Eckelmann, Niederlassungsleiter der Deutschen Post in Hamburg. Eine E-Mail-Adresse gebe es für die Weihnachtspostämter nicht: „Wir sind offline“, sagte Weddehage. „Mit E-Mails fangen wir gar nicht erst an.“

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