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Black Friday & Cyber Monday: So können Kunden bei der Schnäppchenjagd sparen

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Von: Lisa Klein

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Zum Black Friday am 25. November gibt es wieder zahlreiche Online-Deals. Doch nicht alle Angebote sind echte Schnäppchen – was Kunden wissen müssen.

Auch in diesem Jahr wimmelt es vor allem im Internet nur so von zahlreichen Angeboten. Der „Black Friday“ steht bevor – am 25. November – und schon jetzt gibt es beinahe überall „einmalige Schnäppchen“ und die „besten Deals“. Um Kunden zum Shoppen zu animieren, beschränkt sich der Black Friday mittlerweile nicht nur auf den letzten Freitag im November – inzwischen sprechen Unternehmen von der „Black Friday Week“.

Günstige Angebote werden schon eine Woche zuvor beworben. Doch wie gut sind solche Black-Friday-Deals wirklich? Wie kann am meisten Geld gespart werden? echo24.de verrät, worauf Kunden in der Black Friday Week bei der Schnäppchenjagd achten sollten.

Black Friday 2022: Nicht jeder Deal ist ein Schnäppchen – was Kunden wissen müssen

Allem voran sollten sich Kunden eins vor Augen führen: Der Black Friday ist vor allem da, um die Wirtschaft anzukurbeln. Von den Einkäufen profitiert in erster Linie der Einzelhandel, auch wenn es so aussieht, als seien die Black-Friday-Deals allem voran zugunsten der Kunden.

Der Einzelhandel in Deutschland rechnet an den beiden bevorstehenden Rabatt-Aktionstagen Black Friday und Cyber Monday, am 28. November, mit Rekordumsätzen.

Black Friday Week: So gelangen Kunden an den besten Deal

Nach einer Umfrage des Instituts für Handelsforschung (IFH) in Köln wollte 2021 fast jeder zweite Onlineshopper am Black Friday auf Schnäppchenjagd gehen. Knapp jeder Dritte plant eine Einkaufstour am Cyber Monday. Wer lange auf etwas spart und auf ein bestimmtes Angebot hofft, für den ist es durchaus sinnvoll, am Black Friday zuzuschlagen. Wer allerdings nicht gezielt sucht, wird von Angeboten überflutet und leicht zum Kauf verleitet. Das führt dazu, dass Kunden schnell etwas kaufen, was sie eigentlich gar nicht wollen oder gebrauchen können, nur weil es nach einem guten Deal aussieht.

Mit etwas Überlegung können Kunden das Beste aus den Black-Friday-Tagen herausholen. Kunden sollten sich vorab genau überlegen, was sie wirklich brauchen, statt sich wahllos durch die Angebote zu klicken. Eine Liste im Vorfeld hilft dabei. Außerdem ist ein Vorab-Check, wie viel das Produkt unter normalen Umständen ohne Rabatt-Aktion kostet, wichtig, um nicht spontan auf vermeintlich „einmalige Deals“ hereinzufallen. Hilfreich ist es auch, sich ein Limit zu setzen, wie viel Geld maximal ausgegeben werden soll.

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Zudem sollte nicht bei dem erstbesten Angebot zugeschlagen werden – Kunden sollten vergleichen, ob bei anderen Anbietern nicht ein besserer Black-Friday-Deal wartet. „Auf der Suche nach dem günstigsten Preis empfehlen die Verbraucherzentralen, mindestens zwei Preissuchmaschinen zu nutzen“, schreibt die Verbraucherzentrale.

Black Friday: Mit diesen Tipps sparen Kunden bei der Schnäppchenjagd viel Geld 

Generell sollten Kunden sich nicht unter Druck setzen und in die Irre führen lassen: „Ablaufende Balken, die angeblich die kleiner werdenden Lagerbestände anzeigen, sind ein beliebtes Marketing-Werkzeug. Doch meist lässt sich nicht erkennen, wie viele vorhandene Artikel hinter dem Balken stecken: Es können 10, aber genauso gut auch 1.000 sein“, warnt die Verbraucherzentrale.

Schnäppchenjagd zum Black Friday
Schnäppchenjagd zum Black Friday: Am 26. November 2021 gibt es wieder zahlreiche Online-Deals für Kunden. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Noch ein wertvoller Tipp: Wer Angst hat, dass ein Angebot abläuft, kann zur Not auch auf Verdacht kaufen und dann weiter nach einem besseren Deal Ausschau halten. „Finden Sie das Produkt günstiger, können Sie bei einigen Händlern den Kauf kostenlos stornieren“, schreibt die Verbraucherzentrale. In der Regel darf außerdem jeder Kauf innerhalb von 14 Tagen widerrufen und zurückgeschickt werden, falls es zu einem Doppelkauf kommt. Allerdings können hier Rücksendekosten anfallen. 

Die Verbraucherzentrale warnt außerdem vor Fake-Angeboten von Fake-Shops bei Amazon zum Black Friday, welche Zahlungen nur per Vorkasse erlauben. Hier hilft ein genauer Blick auf den Anbieter: Sind Kunderezessionen – auch ältere – vorhanden? Sieht der Anbieter seriös aus? Die Verbraucherzentrale rät Kunden, nur per Rechnung oder Lastschrift zu zahlen.

Black Friday 2022: Günstig Weihnachtsgeschenke shoppen

Die Bedeutung der beiden ursprünglich aus den USA stammenden Aktionstage für das Weihnachtsgeschäft ist laut HDE mittlerweile erheblich. Voraussichtlich würden in diesem Jahr im Rahmen von Black Friday und Cyber Monday Weihnachtsgeschenke für etwa 1,2 Milliarden Euro gekauft. Wer also jetzt schon eine klare Vorstellung hat, welche Weihnachtsgeschenke es werden sollen, sollte die Augen offen halten.

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