Schnäppchenjagd am Rabatt-Tag

Black Friday 2020: Nicht jedes Angebot ist auch ein Schnäppchen - Was sich lohnt

  • Tobias Möllers
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Der „Black Friday“ 2020 rückt immer näher. Händler wie Amazon, Apple oder Saturn locken mit saftigen Rabatten, aber wie erkennt man, ob sich die Angebote und Schnäppchen wirklich lohnen?

  • Am 27. November lockt der „Black Friday“ mit satten Rabatten.
  • Aber nicht jedes Angebot ist auch wirklich ein Schnäppchen.
  • Worauf Sie beim Shoppen bei Amazon, Apple, Saturn und Co. achten sollten.

Offenbach – Bald ist es wieder so weit: Am 27. November 2020 locken Händler mit knackigen Angeboten und saftigen Rabatten. Bereits zum achten Mal findet dann der „Black Friday“ in Deutschland statt.

Name Black Friday
Datum27.11.2020
HerkunftUSA

Schon Tage vor dem Start locken Unternehmen wie Amazon, Apple oder Saturn mit satten Deals. Manche Anbieter haben gleich eine ganze „Black Week“ oder wie Amazon eine „Cyber Week“ ausgerufen. Media Markt wirbt sogar mit einem ganzen „Black November“. Auch Amazon bewirbt bereits seit Ende Oktober seine zahlreichen „Black Friday“- und Tiefstpreis-Angebote. Doch lohnen sich die angeblichen „heißen Deals“ wirklich für die Kunden?

Aufpassen mit „Black Friday“- Angebliche Schnäppchen bei Amazon, Apple und Co.

Diese Frage lässt sich weder für den Online-Handel noch für den stationären Handel so einfach mit Ja oder Nein beantworten. Es kommt nicht nur auf den Händler an, sondern auch auf das jeweilige Angebot. Wenn Produkte bei Amazon, Apple, Saturn und Co. zum „Black Friday“ mit „Jetzt 70 Prozent billiger“ beworben werden, sollten Kunden zwar hellhörig werden, aber nicht direkt zugreifen.

Einige Anbieter haben sogar extra „Black Friday“-Landingpages eingerichtet. Wenn Händler die Preise vor ihrer Rabattaktion aber erst hochgesetzt haben, nur um sie anschließend als deutlich günstiger darstellen zu können, verbergen sich hinter den „Top-Angeboten“ oft gar keine guten Deals mehr, sondern sogenannte Rabattfallen.

Schnäppchen-Jagd am „Black Friday“: Preisvergleich macht bei Angeboten schlauer

Hier kommt es auf die Kundin oder den Kunden an: Machen Sie sich schlau! Vergleichen Sie den Preis des gewünschten Produkts schon jetzt und verfolgen Sie seine Entwicklung in der Black-Friday-Week*. Vergleichen Sie auch die Preise unterschiedlicher Händler miteinander. Den tollen neuen Fernseher bei Amazon gibt es bestimmt auch bei Saturn. Doch wer bietet ihn günstiger an?

  • Tipps zum „Black Friday“
  • Lassen Sie sich nicht von „Top-Angeboten“ blenden und kaufen Sie nicht einfach drauflos.
  • Vergleichen Sie Preise und nutzen Sie Preissuchmaschinen.
  • Bleiben Sie bei der Schnäppchenjagd realistisch.

Nur Vergleichen macht schlauer. Wenn Sie sich selbst nicht recht zutrauen, den besten Preis herauszufinden, zögern Sie auch nicht auf Preisvergleichsseiten und Preissuchmaschinen zurückzugreifen. Seiten wie idealo.de, billiger.de oder guenstiger.de helfen Ihnen zu erkennen, hinter welchem Angebot ein echtes Schnäppchen steckt und welcher Rabatt in Wirklichkeit eher ein Rohrkrepierer ist.

„Black Friday“ lockt mit Angeboten: Tipp zur Schnäppchenjagd auf Amazon und Co.

Bleiben Sie bei der Schnäppchenjagd bei Amazon, Apple, Saturn und Co. auch realistisch! Hightech-Angebote, die zum „Black Friday“ plötzlich 70 oder gar 80 Prozent billiger angeboten werden, sind meistens keine wirklich guten Angebote. Mal wurden die Preise vor der Rabattaktion deutlich hochgesetzt, mal zeugen unzählige negative User-Bewertungen davon, dass ein Produkt beim Kunden nicht wirklich gut ankommt. Rabatte von 20 bis 30 Prozent bewegen sich in einem Rahmen, den Sie zum „Black Friday“ erwarten können, ohne dahinter gleich einen Haken befürchten zu müssen.

Schnäppchenjagd am „Black Friday“: Worauf Kunden beim Einkaufen achten sollten.

Daher der Tipp: Kaufen Sie nicht einfach drauflos, nur weil hohe Prozentzahlen zum „Black Friday“ mit „unschlagbaren Angeboten“ locken. Überlegen Sie sich gut, was Sie wirklich brauchen und fangen Sie schon jetzt damit an, den Preis zu vergleichen und zu schauen, wie er sich in der „Black-Friday“-Woche entwickelt. Dann steht einem wirklichen Schnäppchen in der Rabatt-Woche nichts mehr im Wege. (Tobias Möllers) *ruhr24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Jennifer Weese / dpa

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