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Kaufland-Kundin gibt Pfand für Hunderte Euro ab – „es ging drei Stunden“

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Von: Teresa Knoll

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Leergut sammeln ist sinnvoll – aber manche stellen mit dem Pfand wahre Rekorde auf. So auch eine Facebook-Nutzerin, die im Kaufland stundenlang am Automaten stand.

Sicher sammeln viele Menschen ihre Pfandflaschen und -dosen, damit sich der Gang zum Automaten lohnt. Außerdem ist es ja auch nett, wenn an der Kasse dann ein erkleckliches Sümmchen vom Einkaufspreis abgezogen wird. Immer wieder sieht man aber auf Social Media wahre Rekordsummen, die mit Leergut erzielt wurden. Auch eine Kaufland-Kundin hat viel Geduld an einem Automaten in Worms (Rheinland-Pfalz) bewiesen und präsentiert ihren Bon auf Facebook, wie HEIDELBERG24 berichtet:

Kaufland-Kundin gib Pfand für Hunderte Euro ab – Bad war „bis an die Decke gefüllt“

„Mal wieder Pfand abgegeben“, kommentiert die Facebook-Userin Brigitte Pichote lapidar. Im Bild ist ein Kassenzettel zu sehen, der die Gesamtsumme zeigt, die sie mit ihren abgegebenen Pfandflaschen erhalten hat – stolze 415,94 Euro sind dabei herausgekommen. Fassungslos ist dagegen ein Kunde bei Edeka, als er auf seinen Kassenzettel blickt.

„Neuer Rekord“, verkündet die Kaufland-Kundin. In den Kommentaren ist man schockiert bis ungläubig. Die Posterstellerin erklärt, dass sie die Flaschen im Bad lagert – daraufhin kommt die Frage: „Ist das dann bis an die Decke gefüllt?“ Die Antwort ist schlicht: „Jo, so ungefähr.“ Und die Kassierer? „An der Kasse haben sie nur doof geschaut“, berichtet Brigitte Pichote trocken.

Viel Geduld am Automaten – Facebook-User halten Pfandbon von Kaufland-Kundin für „Fake“

Wie man sich vorstellen kann, dauert es eine Weile, bis solch eine Menge an Flaschen und Dosen im Automaten verschwunden ist. Und tatsächlich hat Brigitte Pichote sicher einen langen Atem gebraucht, denn auf Nachfrage erklärt sie: „Wir waren zu zweit und es ging drei Stunden. Ist doch ein guter Stundenlohn.“ Bei so vielen Pfandflaschen sollte man die Regeln zur Abgabe am Automaten beachten.

Manche können es überhaupt nicht glauben und unterstellen der Facebook-Nutzerin, dass das ein „Fake“ sei. Die Gründe sind einerseits die ungeraden Beträge bei manchen Bons, beispielsweise der für 7,41 Euro. Die einfache Erklärung: Für Mehrweg-Bierflaschen aus Glas gibt es acht Cent Pfand zurück, manche Weinflasche hat zwei bis drei Cent Pfand.

Kaufland-Kundin präsentiert Pfandbon über Hunderte Euro – der nächste Rekord ist schon in Arbeit

Und noch ein Ungläubiger äußert sich in den Facebokk-Kommentaren: „Ja, das ist Verarsche. Es muss nämlich immer die Anzahl der zurückgegeben Pfandflaschen auf dem Bon stehen.“ Aber auch dafür gibt es eine erleuchtende Erklärung: Was Brigitte Pichote fotografiert hat, ist schlicht der Kassenzettel, der alle Pfandbons zusammenfasst. Schließlich muss man beim Abgeben auch mal eine Pause einlegen.

Ein anderer kann von einem noch viel größeren Bon-Betrag berichten: „Langweilig. Der Rekord liegt bei 2897 Euro hier in Dortmund.“ Das sieht die Kaufland-Kundin als Herausforderung: „Dankeschön für die Info, werde ich mich dranmachen.“ Und auch der größere Betrag hat seine Zeit gebraucht: Der User berichtet, dass es dafür vier Stunden am Pfandautomaten gebraucht hätte. (resa)

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