Eine Sache wird demnächst zum Muss

Bald Neuerung für Autos: Das solltet ihr unbedingt im Fahrzeug haben

Versagen der Assistenzsysteme
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Besonders im Stau sind Assistenz- und Sicherheitssysteme im Auto hilfreich. (Symbolbild)
  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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Beim Autofahren ändern sich in Deutschland immer wieder die Regeln – erst im letzten halben Jahr hat die Bundesregierung einige Anpassungen beschlossen.

Im Straßenverkehr hat die Politik meist nur ein einziges Ziel: Weniger Unfälle und dadurch mehr Sicherheit. Um in diesen Punkten Fortschritte zu erzielen, gibt es verschiedene Ansätze. Unter anderem setzt die Polizei häufig auf Radarkontrollen, um Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Geschwindigkeitsvorgaben zu bringen. Damit diese Maßnahme auch weiterhin effektiv ist, hat die Regierung ein strenges Verbot in Kraft gesetzt, doch schon in einem halben Jahr folgen neue Regelungen – die gelten dann sogar EU-weit.

Die Rede ist von einer EU-Verordnung mit schier unaussprechlichem Namen, der da lautet: „Verordnung über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge im Hinblick auf ihre allgemeine Sicherheit und den Schutz der Fahrzeuginsassen und von ungeschützten Verkehrsteilnehmern“.

Neuerung für Autos: Diese neue EU-Regelung soll Sicherheit verbessern

Diese ist schon seit Ende 2019 aktiv, gilt nun aber verpflichtend für alle neuen Fahrzeuge, die ab Juli 2022 ihre Typenzulassung durch die Hersteller bekommen – ab 2024 gilt sie dann für alle neu zugelassenen Fahrzeuge und bedeutet konkret, dass viele verschiedene Assistenzsysteme zwingend in neue PKW und LKW von Herstellern wie Audi, VW oder Daimler eingebaut werden müssen.

  • Ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent: Er überwacht die Geschwindigkeit und gibt ein Signal ab, wenn der Fahrer zu schnell ist.
  • Der Rückfahrassistent: Er erkennt Personen und Gegenstände hinter dem Fahrzeug und warnt den Fahrer vor einem Zusammenstoß.
  • Der Notbremsassistent: Er erkennt Gefahrensituationen und kann, wie sein Name schon sagt, im Notfall die Bremsung einleiten.
  • Der Notfall-Spurhalteassistent: Dieser erkennt, wenn der Fahrer die Fahrspur verlässt und warnt. Doch nicht nur das – der Assistent kann bei Bedarf auch eingreifen.
  • Der Abbiegeassistent, der Totwinkelassistent, bzw. das Kollisionswarnsystem für Busse und Lkw: Diese Systeme erkennen Fußgänger und Radfahrer, die sich in unmittelbarer Nähe der Vorder- oder Beifahrerseite des Fahrzeugs befinden, geben eine Warnung ab und können in einer Gefahrensituation sogar einen Zusammenstoß verhindern.
  • Der Müdigkeitsassistent: Dieser Sensor analysiert das Fahrverhalten des Fahrers und warnt bei nachlassender Aufmerksamkeit.

Doch nicht nur Assistenzsysteme sind für die Sicherheit beim Autofahren wichtig. Auch kleinste Hilfsmittel, wie beispielsweise das Erste-Hilfe-Set, können Leben retten. Deshalb hat die Bundesregierung auch kürzlich beschlossen, dass 2022 zwei neue Hilfsmittel im Verbandskasten vorhanden sein müssen. Außerdem sind zum Jahreswechsel noch weitere Regeländerungen im Straßenverkehr in Kraft getreten.

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