Staus und Baustellen

Stau auf der Autobahn: Hier kommen Fahrer am häufigsten zum Stehen

  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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Im Jahr 2021 verbrachten deutsche Autofahrer etwa 346.500 Stunden im Stau. Laut ADAC-Staubilanz war eine Autobahn dabei besonders betroffen.

Mit dem Auto in den Urlaub, zur Arbeit oder zum Einkaufen - das ist für viele Deutsche Alltag. Ohne Auto kommen viele gar nicht mehr aus, doch so praktisch die Fahrt mit dem eigenen Pkw auch sein mag, gibt es leider nicht nur Vorteile. Ein ganz entscheidender Nachteil: Viel Verkehr oder Baustellen auf den Autobahnen verursachen oft lange Staus.

Auch im Jahr 2021 verbrachten Autofahrer in Deutschland wieder viele tausende Stunden im Auto. Wie der ADAC in seiner aktuellen Staubilanz berichtet, entstanden im vergangenen Jahr Staus in einer Gesamtlänge von rund 850.000 Kilometern und einer Gesamtdauer von 346.500 Stunden. Eine Autobahn schaffte es zum ersten Mal an die traurige Spitze.

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Wie der Automobilclub weiter berichtet, ist die A12 zum ersten Mal die stauträchtigste Fernautobahn Deutschlands gewesen. Auf der Strecke zwischen dem Grenzübergang Frankfurt/Oder und dem östlichen Berliner Ring wurden die mit Abstand meisten Staukilometer im Bezug auf die Autobahnlänge gemessen.

Mit 144 Staukilometern lag die A12 somit deutlich vor der A3 und der A8, die 117 und 99 Staukilometer maßen. Der nervige Grund für die zahlreichen Staus: Die Grenzkontrollen zwischen dem Grenzübergang und Frankfurt/Oder bei der Einreise nach Deutschland, die aufgrund der Corona-Maßnahmen anfielen.

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Was allerdings die staureichsten Autobahn-Abschnitte angeht, ist die A12 aus dem Rennen, hier macht die A3 zwischen der Bundesgrenze und Passau den ersten Platz - allerdings ebenfalls wegen der Grenzkontrollen. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten zwei Abschnitte im Großraum Köln und direkt danach folgten die drei staureichsten Autobahnabschnitte in Baden-Württemberg.

Generell, ob im Stau oder nicht, ist allerdings immer eins wichtig: Die aktuellen Regeln für Autofahrer zu kennen. Ob es hier um die korrekte Interpretation der „Gelb“-Phase an Ampeln oder um neue Verkehrsschilder geht - es lohnt sich, die neusten Vorschriften zu kennen, um Bußgelder zu vermeiden. Außerdem sollten Sie regelmäßig die TÜV-Plakette auf ihre Gültigkeit hin überprüfen.

Rubriklistenbild: © dpa / Rolf Vennenbernd