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Vorsicht bei Fahrt im Ausland: Autofahrer kennen diese Regeln nicht – Bußgeld droht

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Von: Julia Cuprakowa

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Viele Deutsche fahren in den Urlaub ins europäische Ausland, sind allerdings mit dort geltenden Verkehrsregeln nicht sonderlich vertraut – und das kann teuer werden.

Wer einen Führerschein hat, sollte eigentlich alle Verkehrsschilder und geltende Regeln für Autofahrer in Deutschland kennen. Allerdings sieht die Realität etwas anders aus: Einige Schilder und Regeln stellen auch erfahrene Autofahrer vor ein Rätsel. Zum Beispiel ein schwarzer Kreis auf weißer Fläche – vielen Autofahrern ist das Schild unbekannt, wie echo24.de berichtet. Oder auch: Das weiße Verkehrsschild mit einem orangefarbener Pfeil, das nur auf Autobahnen zu finden ist. Es gibt allerdings auch Verkehrsschilder, die so absurd sind, dass sich viele Autofahrer zu Recht darüber wundern.

Grundsätzlich sind die wichtigsten Verkehrsregeln in Deutschland den meisten bekannt. Ganz anders sieht es jedoch im Ausland aus. Denn auch dort gibt es kuriose Verkehrsregeln, die keiner kennt, beim Nichtbeachten können jedoch heftige Strafen drohen.

Autofahren im Ausland: Diese Verkehrsregeln kennt fast keiner – harte Strafen drohen

Ob Zwangsversteigerung des Autos, Bezahlung des Knöllchens im Tabakladen oder Rabatte bei schnellem Begleichen eines Bußgeldes – in europäischen Ländern gelten oft andere, teils seltsame Vorschriften. Wer also in Europa mit dem Auto unterwegs ist, kann schnell zum Verkehrssünder werden, wenn er die Vorschriften nicht kennt, wie auch der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) berichtet. Hier sind einige Besonderheiten in europäischen Reiseländern.

Frankreich: Bußgeld im Tabakladen bezahlen

Im beliebten Urlaubsland Frankreich können Parkknöllchen vor Ort im Tabakladen beglichen werden. Dort bekommt man dann auch eine Quittung dafür, wie der ADAC berichtet. Bei späterer Bezahlung wird es teurer.

Autofahrer, aufgepasst, wenn es regnet! Bei Nässe gelten andere Tempolimits: außerorts auf Schnellstraßen 100 statt 110 km/h, außerorts auf mehrspurigen Straßen mit baulicher Trennung 80 statt 90 km/h und auf Autobahnen 110 statt 130 km/h.

Autofahren im Ausland: Mit Promille ans Steuer? In Italien keine gute Idee

Hättet Ihr es gewusst? In einem weiteren allseits beliebten Urlaubsland, und zwar in Italien, darf in den Sommermonaten (16.5. bis 14.10.) nur dann mit Winter- oder Ganzjahresreifen gefahren werden, wenn die Reifen mindestens den Geschwindigkeitsindex haben, der in der Zulassungsbescheinigung Teil I steht. Auf dem Reifen ist das der letzte Buchstabe der Größenbezeichnung. Beispiel: Bei 205/55 R 16 H steht das H für ein Höchsttempo von 210 km/h. In den Papieren müsste dann mindestens H oder höher eingetragen sein. Hart trifft es in Italien auch diejenigen, die zu tief ins Glas geschaut und sich trotzdem ans Steuer gesetzt haben.

Italien: Zu viel Promille – Auto zwangsversteigert

Ab 1,5 Promille am Steuer drohen in Italien Geldstrafen bis 6.000 Euro, manchmal sogar Haft. Im schlimmsten Fall kann der Pkw beschlagnahmt und zwangsversteigert werden. Allerdings nur, wenn Eigentümer und Fahrer identisch sind. 

Verkehrsregeln im Ausland: Unterschiedliche Halteverbotsschilder in Griechenland

Auch in Griechenland können Autofahrer schnell zu Verkehrssündern werden. Denn: Wer kann schon wissen, dass Halteverbotsschilder mit einer senkrechten Linie in der Mitte in ungeraden Monaten gelten und die mit zwei in geraden. Übrigens verdoppeln sich die Geldbußen, wenn nicht innerhalb von zehn Tagen bezahlt wird – z. B. 700 statt 350 Euro für einen Rotlichtverstoß.

Aber auch in Deutschland können sich bereits geltende Verkehrsregeln ändern. So schaffte der Bundesgerichtshof mit einem Urteil im Straßenverkehr an einer bestimmten Stelle Klarheit.

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