Merkwürdige Entdeckung

Aldi: Kunde verwundert über Ekel-Fund in Toast - „Hauptpreis gewonnen?“

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Aldi Süd

Ein Mann macht bei einem Produkt von Aldi eine merkwürdige Entdeckung. Nun bittet er den Discounter um Aufklärung und will wissen, ob er einen Preis gewonnen hat. 

  • Ein Mann macht einen Ekel-Fund im Weizen-Sandwichtoast von Aldi.
  • Der Discounter hat sich dazu geäußert.
  • Die Reaktionen im Netz sind unterschiedlich.

München - Der Mann hatte seinen Einkauf erledigt und war wieder auf dem Weg nach Hause. Daheim angekommen macht er eine merkwürdige Entdeckung bei einem Produkt von Aldi. Hat er etwa den Hauptpreis gewonnen? Der Lebensmittel-Discounter hat mittlerweile reagiert. Die Reaktionen im Netz fallen teilweise heftig aus.

Ein Weizen-Sandwichtoast ist für gewöhnlich nichts besonderes. Doch verwendet Aldi neuerdings andere Zutaten? Das wollte nun ein Verbraucher wissen, der beim Öffnen der Verpackung sehr überrascht wurde. Auf Facebook hat er nun den Discounter um Aufklärung gebeten. Aldi ist wohl ein Fehler unterlaufen. 

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Aldi: Mann macht Fund in Toast - und stellt Discounter zur Rede

Die Entdeckung des Kunden lässt darauf schließen, dass andere Zutaten für den Weizen-Sandwichtoast verwendet wurden. Das fragte sich auch der Verbraucher und hat aus diesem Grund Aldi per Facebook kontaktiert. 

„Liebes Aldi-Süd-Team, verwendet Ihr neuerdings, für das Produkt „Weizen-Sandwichtoast“, neue Zutaten ...“, beginnt sein Post auf der Seite des Discounters. Eine weitere Frage, die im Raum steht: Hat der Kunde sogar den Hauptpreis gewonnen? Denn weiter heißt es: „... oder habe ich vielleicht das 1.000000ste Päckchen erwischt und einen Hauptpreis gewonnen? Könnt Ihr hier für Aufklärung sorgen.“

Aldi hat umgehend reagiert und einen Fehler eingeräumt. Nun bittet der Discounter den Kunden, seinen Facebook-Eintrag, die Artikelbezeichnung, dem Ort der Filiale sowie das Kaufdatum über das Kontaktformular zu schicken. Doch die ganze Aktion wirft bei einem User Fragen auf. Ein anderer zeigt gar Unverständnis.

Einen Ekel-Fund machte ein Aldi-Kunde in einer Packung Toast.

Tatsächlich hat der Kunde keinen Hauptpreis gewonnen. Dies hat Aldi mittlerweile klar gestellt. Vielmehr handelt es sich bei dem merkwürdigen Fund um mehrere verbrannte Stellen beim Weizen-Sandwichtoast. Die Antwort von Aldi im Wortlaut: „Lieber Christoph, es tut uns sehr leid, dass du eine verbrannte Stelle auf deinem Sandwichtoast hattest. Das darf natürlich nicht passieren. Bitte schicke uns deinen Post mit der Artikelbezeichnung, dem Ort deiner Filiale und dem Kaufdatum per Kontaktformular über https://www.aldi-sued.de/de/kontakt. Wir geben deine Nachricht dann zur Prüfung und Stellungnahme an unseren Lieferanten weiter. Vielen Dank für deine Unterstützung.“

Ähnlich reagierte Aldi Süd auch auf einen Ekel-Fund in glutenfreie Aufbackbrötchen. 

Ekel-Fund in Toast: User zeigen Unverständnis

Die Reaktionen auf das Weizen-Sandwichtoast lassen im Netz nicht lange auf sich warten. Doch es ist nicht der Lebensmittel-Discounter, der sich rechtfertigen muss. Vielmehr muss sich der Beschwerdeschreiber erklären. So will ein User wissen, ob er das erst nach dem Kauf entdeckt habe. Die Verpackung sei doch transparent. 

Ein anderer Nutzer wird dagegen richtig deutlich. Er fragt sich, ob dieser Post überhaupt in diesen Bereich gehört, um dann mit den Worten nachzulegen: „Dann geh verdammt nochmal in die Filiale und reklamier es dort, wenn du schon blind einkaufst. Der Social Media Bereich ist doch nicht für Reklamationen da, aber das zieht sich langsam durch alle Branchen.“

Der Kunde gab zu, dass die ersten beiden Scheiben in Ordnung gewesen seien. „Erst dann folgen ca. 10 Scheiben mit dem schwarzen Zeug drin, was etwas nach Gummi aussieht. Somit äußerlich erstmal nicht zu erkennen, zudem auch die Verpackung bedruckt ist.“ Gegenüber dem anderen User wird die Wortwahl dann doch etwas forscher: „Dein Post läuft unter der Rubrik "einfach mal seinen Senf abgeben oder was?" Du machst vor dem Kauf wohl alle Produkte im Markt auf und prüfst auf Unversehrtheit“

Aldi hat immer wieder Probleme mit seinen Brot-Produkten

Es ist nicht das erste Mal, dass Aldi Probleme mit seinen Brot-Produkten hat. Erst kürzlich bestand bei Sorten der Marke Goldähren eine Gesundheitsgefahr. Der Discounter musste die Produkte zurückrufen. Gänzliche andere Schwierigkeiten hatte Aldi im Sommer, als eine Bäckereigruppe Kronenbrot Insolvenz anmeldete und es so zu Lieferengpässen beim Discounter kam. Die Brot-Regale blieben zeitweise komplett leer. Gleichzeitig fährt Aldi Süd mit einer neuen Brot-Strategie auf.

Reklamationen sind in der Lebensmittelindustrie nichts Neues. So machte eine Kundin im Juli eine seltsame Entdeckung auf einer Verpackung.

Eine andere Verbraucherin kaufte einen Joghurt und entging nur um Haaresbreite einer Katastrophe, berichtet tz.de*. Ähnlich erging es einer weiteren Frau, die einen gefährlichen Fund machte.

Eine Molkerei warnt nun vor einem festgestellten Produktionsfehler. Da eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann, wird sie nun zurückgerufen.

Der Rückruf einer beliebten Fertig-Teig-Marke sorgt nun für Aufsehen. Auch die beiden Unternehmen Kaufland und Karstadt sind betroffen.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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