Verzicht auf bestimmte Warengruppe

Alle Discounter haben diese Produkte, nur Aldi Süd nicht - aber warum?

Das Logo von Aldi Süd an einer Filiale in Heilbronn.
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Aldi Süd hat entschieden, keine Zeitungen und Zeitschriften ins Filialsortiment zu nehmen.
  • Olaf Kubasik
    VonOlaf Kubasik
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Aldi Süd hat den Verkauf der Produkte an Kunden in seinen Filialen getestet, um ihn dann wieder einzustellen.

Im Lebensmitteleinzelhandel wird mit ganz harten Bandagen um Kunden gekämpft. Auf die Spitze treiben das die Discounter - besonders Aldi und Lidl. Macht der eine der Erzrivalen spezielle Angebote, versucht der andere umgehend, diese noch zu toppen - wie bei der Mehrwertsteuer-Senkung*. Während die verschiedenen Discounter ihre Sortimente im Kampf um Kunden weitestgehend anpassen, sucht der Verbraucher in den Filialen von Aldi Süd eine Produktgruppe vergeblich, wie echo24.de* berichtet.

Während Lidl, Penny und Netto die offenbar lukrativen Waren schon lange verkaufen, verzichtet die in einem anderen Geschäftsfeld* stagnierende Discounter-Kette Aldi Süd mit Sitz in Mülheim an der Ruhr überraschenderweise vollständig darauf. Auch wenn es im Jahr 2018 einen Testverkauf in einigen Filialen gegeben hat, was wiederum von manchen Medien als Überraschungscoup gefeiert wurde. Doch was sind das für Produkte, deren Verkauf Aldi Süd zunächst getestet hat, um ihn dann wieder einzustellen?

UnternehmenAldi Süd
SitzMülheim an der Ruhr
Gründung1913
BrancheLebensmitteleinzelhandel

Alle Discounter bieten Kunden Zeitungen und Zeitschriften - Aldi Süd nicht

Es geht um Zeitschriften und Zeitungen, die in Discountern zumeist im Kassenbereich angesiedelt sind. Also dort, wo eine Filiale von Aldi Süd in Heilbronn immer noch für ganz besondere Lacher* sorgt. Der Grund für eine Platzierung liegt auf der Hand. Weil Kunden beim Warten die Zeitschriften und Zeitungen automatischen anschauen - und erfahrungsgemäß auch kaufen, wenn ihnen eine Schlagzeile gefällt. Nur nach der Testphase nicht mehr bei Aldi Süd. Aber warum?

Auf echo24.de-Anfrage erklärt eine Unternehmenssprecherin von Aldi Süd, das mit einem anderen Tatbestand* für Kunden-Verwirrung sorgt: „Nach einem Testverkauf von Publikums- und Tagesmedien im Jahr 2018 haben wir uns entschieden, aktuell keine Presseerzeugnisse dauerhaft in unser Sortiment aufzunehmen.“ Dabei bittet sie auch um Verständnis, dass sich Aldi Süd zu den Gründen im Einzelnen nicht äußern werde. Nur soviel: „Grundsätzlich richten wir unser Sortiment in erster Linie an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden aus.“ *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN MEDIA.

Nach einem Testverkauf von Publikums- und Tagesmedien im Jahr 2018 haben wir uns entschieden, aktuell keine Presse-Erzeugnisse dauerhaft in unser Sortiment aufzunehmen. 

Eine Unternehmenssprecherin von Aldi Süd

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