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Kaufland: Supermarkt führt radikale Änderung an Einkaufswagen und Kassen ein

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Von: Julia Cuprakowa

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„K-Scan“ bei Kaufland in Saarbrücken
„K-Scan“ bei Kaufland in Saarbrücken. © Kaufland

Produkte selbst scannen und so den Einkauf noch schneller und einfacher erledigen? Das ist jetzt bei Kaufland mit K-Scan möglich.

Der Supermarkt-Riese Kaufland mit Hauptsitz in Neckarsulm geht mit der Zeit und bietet ab sofort Grillspezialitäten der Marke „Sido’s Beste“ an. Mit der neuen Marke gehen Produkte wie BBQ-Soße, Beef Brisket, BBQ-Ribs und Pulled Pork auf den Markt. Doch damit nicht genug, wie echo24.de berichtet, denn jetzt bringt Kaufland eine weitere Neuerung in seine Filialen – den K-Scan. Mit K-Scan lassen sich die Produkte ganz einfach selbst scannen und erleichtern somit den Einkauf. Das Unternehmen bietet die neue Lösung aktuell in über 50 Filialen in Deutschland an.

Unseren Kunden einen möglichst angenehmen und einfachen Einkauf anzubieten, hat für uns oberste Priorität. Mit K-Scan haben wir das Einkaufen in unseren Filialen weiter vereinfacht: Dank des mobilen Handscanners sparen sie jede Menge Zeit, denn an der SB-Kasse müssen die Einkäufe lediglich bezahlt werden, ohne sie wieder ein- und auszuräumen. Zudem behalten sie während ihres Einkaufs jederzeit den Überblick über ihren aktuellen Einkaufsbetrag“, sagt Anika Maier, Leiterin Vertriebsorganisation Kassen. Alles schön und gut, aber wie funktioniert so ein K-Scan?

Kaufland: Supermarkt führt eine Änderung ein – Einkaufen soll einfacher und bequemer werden

Die Handhabung von K-Scan ist denkbar einfach, wie das Unternehmen in einer Mitteilung berichtet. Die Voraussetzung für die Nutzung ist lediglich die Registrierung mit der Kaufland Card: Am Eingang einer Filiale können Kunden nach dem Scannen der Kaufland-Card direkt einen der Handscanner entnehmen und ihn in die dafür vorgesehene Halterung ihres Einkaufswagens stecken. Während des Einkaufs können die Kunden den jeweiligen Artikel direkt scannen, bevor sie ihn in den Wagen legen.

Zum Bezahlen wird der gescannte Einkauf dann über einen QR-Code an die SB-Kasse übergeben. Dort müssen die Artikel dann nur noch bezahlt werden. Alternativ zu den Handscannern kann auch das eigene Mobiltelefon genutzt werden. Hierfür einfach die Kaufland-App öffnen, K-Scan im Menü auswählen und direkt die Produkte in der Filiale scannen. Neben Deutschland können auch Kaufland-Kunden in Tschechien, Rumänien und der Slowakei bereits jetzt K-Scan nutzen.

Ob die Umsetzung funktioniert? Zuletzt hatte ein Kunde auf Facebook seinem Ärger nach einem Besuch in einer Kaufland-Filiale Luft gemacht: „Gute Idee, aber schlechte Umsetzung“. HEIDELBERG24.de berichtet, welches Versprechen Kaufland im Kassenbereich nicht eingehalten hat.

Neben SB-Kassen und K-Scan – Museumsbesuch bei Kaufland

Mit K-Scan führt Kaufland einen weiteren Service ein, der das Einkaufen in den Filialen digital und damit noch einfacher gestalten soll. So hat Kaufland bereits seit 2015 in ausgewählten Filialen SB-Kassen im Einsatz. Sie sind ein zusätzlicher Service und bieten eine schnelle und zeitgemäße Alternative für den kleinen Einkauf. Und der Supermarkt-Riese hat noch einiges mehr zu bieten, wie echo24.de bereits berichtete. Denn bei Kaufland können Kunden jetzt einen Museumsbesuch zwischen den Einkaufsregalen – samt Audioguide mit prominenten Stimmen – erleben.

Alle die Neuerungen und der zusätzliche Service hören sich erst einmal gut an. Allerdings haben manche Kunden auch einiges zu bemängeln. So empörte sich zum Beispiel ein Kaufland-Kunde bei Facebook über eine XXL-Mogelpackung Chicken-Wings und forderte ein Statement vom Supermarkt. Ob der neue K-Scan bei den Kaufland-Kunden gut ankommen wird, bleibt abzuwarten.

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