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Tipp für Autofahrer: Ein Dokument kann bei Unfall Leben retten – ADAC verrät

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Von: Christina Eppel

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Der ADAC gibt Tipps, die im Falle eines Unfalls Leben retten können. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Für Autofahrer gibt es vieles zu beachten, um sicher unterwegs zu sein. Ein Tipp des ADAC ist vielen nicht bekannt, kann aber im Fall eines Unfalls lebenswichtig sein.

Sicherheit sollte für Verkehrsteilnehmer in Deutschland jederzeit das A und O sein. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, was alles in den Verbandskasten gehört, wie der Sicherheitsgurt korrekt angelegt werden muss, oder auch, welche Regeln für Autofahrer sich zum Jahreswechsel geändert haben. Doch der ADAC empfiehlt jetzt außerdem noch eine relativ unbekannte Sicherheitsmaßnahme, die eigentlich kaum Aufwand für Autobesitzer bedeutet, – im Zweifel aber das Leben der Insassen retten kann.

Bei dem Tipp des Automobilclubs geht es um ein Dokument, das eigentlich in jedem Fahrzeug griffbereit platziert werden sollte. Dabei geht es aber weder um den Führerschein, noch um den Fahrzeugschein – die sogenannte „Rettungskarte“ soll der Feuerwehr und anderen Einsatzkräften im Ernstfall helfen, Unfallopfer aus ihrem Auto zu befreien.

ADAC: Sicherheits-Tipp für Autofahrer – Wie funktioniert die Rettungskarte?

Die ADAC-Rettungskarte ist eine schematische Darstellung des Autos von oben und von der Seite im A4-Format. Mithilfe dieser Abbildungen können Rettungskräfte herausfinden, wie sie ein Fahrzeug aufschneiden können, ohne die Insassen zu gefährden. Rettungsrelevante Bauteile wie Karosserieverstärkungen, Airbags, Gurtstraffer oder auch Gastanks sind auf der Rettungskarte abgebildet und können so auf einen Blick erfasst werden.

Doch wo sollte eine Rettungskarte am besten aufbewahrt werden? Hier empfiehlt der ADAC eine einheitliche Lösung für alle Fahrzeuge. Wie der Automobilclub berichtet, sollte das Dokument hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden, „bis in Europa flächendeckend eine elektronische Übermittlung der jeweiligen Fahrzeugdaten an die Unfallstelle möglich ist.“

ADAC mit Tipp für Autofahrer: Wo wird die Rettungskarte platziert?

Diese Platzierung für die Rettungskarte ist im Übrigen auch Rettungskräften über Deutschland hinaus bekannt. Das Dokument sollte außerdem immer farbig ausgedruckt werden, um wichtige Markierungen deutlich hervorzuheben – zusätzlich sollte die Rettungskarte mit der bedruckten Seite nach außen gefaltet werden, damit sie für Einsatzkräfte leicht zu erkennen ist.

Schwierige Rettung: Feuerwehr übt für E-Autos
Im Falle eines Unfalls kann eine Rettungskarte im Auto das Leben der Insassen retten. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Auch hilft es laut ADAC, in einer Geschäftsstelle einen Aufkleber mit der Aufschrift „Rettungskarte im Fahrzeug“ zu besorgen und diesen am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anzubringen, um Rettungskräften direkt zu signalisieren, dass der Fahrzeugplan vorhanden ist. Doch wie kommen Autofahrer nun an die passende Rettungskarte für ihr Fahrzeug?

ADAC mit Tipp für Autofahrer: Download der richtigen Rettungskarte wichtig

Hier kommt erneut der ADAC ins Spiel, denn der Automobilclub bietet standardisierte Rettungskarten aller Hersteller zum Download an. Für die Darstellungen und Inhalte sind die Hersteller laut ADAC selbst verantwortlich – außerdem empfehlen die Auto-Profis, die Rettungsdatenblätter regelmäßig auf Aktualisierungen zu checken.

Doch zusätzlich zu den Sicherheitsmaßnahmen, die Autofahrer in ihrem Fahrzeug treffen können, ist es auch immer wichtig, neue Verkehrsschilder zu kennen, auch kuriose Vorschriften im Straßenverkehr zu befolgen und vor allem gelassen zu fahren. Drängeln und Ausbremsen können nicht nur zu gefährlichen Situationen führen, sondern auch saftige Strafen nach sich ziehen.

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