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Tierarztkosten explodieren: Behandlungen kosten bald das Doppelte

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Von: Jasmin Farah

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Überfüllte Tierheime, Futter- und Tierarztkosten: Ein Haustier zu haben, wird immer teurer. Wie viel man für einzelne Behandlungen zahlt.

In der Corona-Pandemie haben sich viele Menschen ein Haustier angeschafft. Schließlich haben sie aufgrund der Lockdowns mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht. Für einige ist es eine Ablenkung in dieser schwierigen Zeit und eine schöne Abwechslung, sich um jemanden anderen zu kümmern. Auch in Familien haben sich viele, um den Kindern eine Freude zu machen, einen Hund oder eine Katze zugelegt. Doch teils mit verheerenden Folgen.

Tierarztkosten explodieren: Behandlungen kosten bald das Doppelte

Schließlich haben manche von ihnen nicht über die (finanziellen) Konsequenzen nachgedacht. Das bedeutet, dass Haustiere viel Pflege und auch Ausstattung brauchen. Die finanzielle Lage spitzt sich allerdings aufgrund der Inflation und gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise bei einigen zu. Manche sind so verzweifelt, dass sie ihren Fellfreund im Tierheim abgeben oder sogar aussetzen. Das ist diesem Hundewelpen in Texas passiert, als er in glühender Hitze in einem Karton auf seinen Besitzer wartet. Nun kommen weitere Preisteuerungen auf Tierhalter zu.

Eine Katze beim Tierarzt.
Steigende Kosten für den Tierarzt: Hunde- und Katzenhalter müssen ab Oktober mehr bezahlen. (Symbolbild) © Andreas Gebert/dpa

Diese betreffen die Tierarztkosten, demnach müssen sie für entsprechende Leistungen in Deutschland ab Oktober mehr hinblättern. Bereits am 20. August hat das Bundeskabinett der Neufassung der Tierärztegebührenordnung zugestimmt. „Die Anpassung war deswegen nötig, weil die wirtschaftlichen Voraussetzungen zum Betrieb einer Tierarztpraxis nicht mehr ausreichen“, erklärt Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer, gegenüber dem Fernsehsender RTL. Heißt konkret: Der Beruf des Tierarztes soll für den Nachwuchs wieder attraktiver werden, nachdem letzterer in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist. Doch wie viel müssen jetzt Tierhalter draufzahlen?

Tierarztkosten explodieren: Röntgen und Kastrieren besonders teuer

Zum Vergleich: Im Jahr 2020 hat eine allgemeine Untersuchung plus Beratung für einen Hund etwa 13,60 Euro gekostet. Ab Oktober dieses Jahres sind es 23,60 Euro. Für die gleiche Behandlung für eine Katze haben Besitzer vor zwei Jahren noch neun Euro gezahlt, nun werden es ebenfalls 23,60 Euro sein. Auch beim Röntgen und Kastrieren müssen Tierhalter künftig tiefer in die Tasche greifen. Während die erste und zweite Röntgenaufnahme vor einiger Zeit noch 26,53 Euro gekostet hat, sind es ab Oktober bereits 32,07 Euro. Eine Kastration eines Katers wird besonders teuer: Früher waren es gerade mal 19,24 Euro, jetzt wird die Behandlung auf eine Summe von stolzen 30,32 Euro steigen, berichtet abschließend der MDR.

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