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Känguru büxt aus und hüpft durch die Gärten einer gesamten Gemeinde

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Das ausgebüxte Känguru hüpft im Ortenaukreis über eine Wiese
Das ausgebüxte Känguru hoppelt in Ofterdingen über die Wiese einiger Gärten. © -/Polizeipräsidium Offenburg/dpa

In Ofterdingen (Kreis Tübingen) ist am Sonntag ein Känguru aus seinem Stall ausgebüxt und hat die gesamte Gemeinde auf Trab gehalten.

Gegen 8:30 Uhr am Morgen teilten einige Ofterdinger Frühaufsteher der Polizei mit, dass ein Känguru im Ortsgebiet frei umher hüpft. Zwei Streifenbesatzungen und mehrere Bürger hielt das Känguru daraufhin rund zwei Stunden auf Trab. Nachdem es diverse Gärten in der 4.500-Einwohner-Gemeinde inspiziert hatte, konnte es erfolgreich eingefangen werden.

Känguru in Ofterdingen büxt aus und hält Gemeinde auf Trab

Dank der Unterstützung einer Tierärztin konnte das Känguru schließlich beruhigt und zurück in seinen Stall gebracht werden, wo es sich im Anschluss von seinem aufregenden Ausflug erholen konnte, so berichtet die Polizei.

Haltung von Kängurus in Deutschland

In Deutschland dürfen Kängurus auch privat gehalten werden. Sie sind nicht einmal meldepflichtig, doch die Halter müssen einige Auflagen erfüllen: Das Außengehege für fünf Tiere muss mindestens 200 Quadratmeter groß sein + 20 Quadratmeter für jedes weitere Känguru. Der Zaun muss vier Meter hoch sein. Außerdem sollte das Gehege Abwechslung bieten: Bäume, Büsche, Sand und Wasser.

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