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Wird das Tierfutter knapp? Einige Hunde und Katzen besonders betroffen

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Von: Juliane Reyle

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Eine Katze hinter Gittern.
Einige Tiere leiden besonders unter dem Mangel an Futterlieferungen. (Symbolbild) © Juliane Pia Reyle/echo24.de

Die Regale sind leer: Das Tierfutter wird in einigen Geschäften knapp – doch woran liegt das? Das Problem besteht schon seit Beginn der Corona-Pandemie.

Das Tierfutter wird knapp: Einige Hunde und Katzen erhalten nicht mehr das dringend benötigte Futter. Seit einiger Zeit haben die Geschäfte Probleme, das Futter von ihren Großhändlern geliefert zu bekommen. Doch aus welchem Grund mangelt es derzeit an Tiernahrung? Welche Tiere betrifft es besonders hart? Auf Nachfrage von echo24.de gibt eine Sprecherin der Tieroase Willsbach Auskunft über die aktuelle Situation in Tierfachgeschäften.

Das Tierfutter wird knapp: Gibt es zu viele Haustiere?

Die Sprecherin der Tieroase erklärt, dass die Knappheit von Tierfutter bereits „seit Corona“ existiere. Denn von da ab hatten die Menschen viel mehr Haustiere und kaufen nun entsprechend auch größere Mengen von Tierfutter ein. Die Hersteller kommen seit nun bald zwei Jahren nicht mehr hinterher, ausreichend Futter zu produzieren.

Die Großhändler geben immer wieder an, dass kein Futter oder nur wenig Futter nachgeliefert werden kann. Doch wirklich zur Problematik äußern tun sich diese nicht. „Die Großhändler sind unterschiedlicher Meinung“, erklärt eine Sprecherin aus dem Tierfachgeschäft und fügt hinzu: „Die einen geben Lieferengpässe an und die anderen meinen, sie könnten aus irgendwelchen Gründen nicht ausliefern.“

Gasmangel und feststeckende Container könnten für Mangel an Tierfutter sorgen

Ein weiteres Problem, neben dem Zuwachs von Haustieren, sei ganz konkret die „Container-Situation“. Die feststeckenden Container in China „beinhalten unter anderem Etiketten“ und Verpackungsteile, die für das Verpacken oder das Verkaufen des Tierfutters dringend benötigt werden.

Der Gasmangel könnte unter anderem ein weiterer Grund für das „Leer-bleiben“ von Näpfen werden. In vielen Branchen existiert bereits ein Produktionsstopp oder es könnte zu einem Produktionsstopp kommen.

Diese Tiere trifft es besonders hart: Kranke Hunde und Katzen leiden besonders unter der Situation

Die Situation sei derzeit zwar noch unbedenklich, „wer Futter benötigt, der findet eines. Vielleicht nicht immer das vom selben Hersteller“, erklärt eine Sprecherin der Tieroase. Doch „besonders für Besitzer leber- oder nierenkranker Hunde und Katzen“, kann es beim Einkauf schwierig werden. Denn Spezialfutter ist nicht so leicht zu ersetzen. Diese Tiere könnten unter der Futtermangel-Situation leiden.

Eine Preissteigerung, wie bei einigen Lebensmitteln, ist auch beim Tierfutter bereits zu erkennen. Steigende Spritkosten und hohe Gaskosten hinterlassen auch in dieser Branche ihre Spuren.

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