Rettung in der Not

Biber hängen an Gitter im Fluss fest – und drohen zu ertrinken

Zwei Biber sitzen in der Rechenanlage im Bereich der Münchner Mariannenbrücke fest.
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Lebensbedrohliche Situation: Von alleine können sich die Biber nicht aus dem Gitter der Rechenanlage befreien.
  • Sina Lück
    VonSina Lück
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Bei ihrem Schwimmausflug in der Isar bleiben zwei Biber an einem Gitter hängen. Wenn nicht bald Hilfe kommt, drohen die Jungtiere im Fluss zu ertrinken.

München – Im Wasser sind Biber eigentlich in ihrem Element. Denn sie leben in langsam fließenden und stehenden Gewässern mit Gehölzen am Uferbereich. Doch gerade für Jungtiere können Hochwasser und starke Strömungen zur tödlichen Gefahr werden. Damit haben zwei junge Biber bei ihrem jüngsten Schwimmausflug zwar kein Problem. Trotzdem schweben die Wildtiere plötzlich in akuter Lebensgefahr, als sie im Wasser an einem Gitter hängen bleiben. Wie die Feuerwehr München die beiden Biber, die im Fluss zu ertrinken drohen, rettet, verrät Landtiere.de*.

Wie jeden Morgen befinden sich die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts auf ihrem routinemäßigen Rundgang an der Isar, bei dem sie zu Dienstbeginn die Rechenanlage im Bereich der Münchner Mariannenbrücke kontrollieren – so auch an diesem Dienstagmorgen. Plötzlich entdecken sie im Wasser zwei junge Biber, die an den Stahlstangen des Gitters fest hängen und sich selbst nicht mehr befreien können. Doch auch dem Mitarbeiter gelingt es nicht, die Tiere aus ihrer lebensbedrohlichen Lage zu retten. Sofort alarmiert er die Feuerwehr. *Landtiere.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.