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So breitet sich die Nosferatu-Spinne in Deutschland aus – diese Gebiete stark betroffen

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Hier breitet sich die Nosferatu-Spinne aus.
Hier breitet sich die Nosferatu-Spinne aus. © Robert Pfeifle/Nabu/dpa / Atlas der Spinnentiere Europas; Arachnologische Gesellschaft e.V. / Collage: Anna Bremer/echo24.de

In Deutschland häufen sich die Funde der Nosferatu-Spinne, sodass der Naturschutzbund kürzlich ein Meldeportal eingerichtet hat. Wo sich der Achtbeiner besonders wohlfühlt, zeigt jetzt eine Deutschlandkarte.

Manche interessiert es nicht, ob sich eine Spinne in ihrem zu Hause aufhält, andere bekommen schon allein bei dem Gedanken daran schwitzige Hände und schlotternde Knie. Besonders besorgniserregend dürfte für alle, die Angst haben, die Nosferatu-Spinne sein. Sie sieht durch ihre sechs Zentimeter Spannweite und haarigen Beinen nicht nur bedrohlich aus, sondern kann dem Menschen durch ihr Gift sogar gefährlich werden.

Aktuell taucht die Nosferatu-Spinne häufiger in den Medien auf, da derzeit eine rasche Verbreitung beobachtet wird. Mittlerweile bittet sogar der Naturschutzbund darum, Sichtungen des Tieres im Meldeportal zu vermerken, welches eigens dafür eingerichtet wurde.

Deutschlandkarte zeigt: Besonders wohl, fühlt sich die Nosferatu-Spinne am Rhein

Grund für die rasante Verbreitung am Rhein ist vermutlich hauptsächlich das Klima, denn die Nosferatu-Spinne stammt eigentlich aus dem Mittelmeerraum rund um Südeuropa und Nordafrika. Wärme ist dem Krabbeltierchen also wichtig. Daher sollte man, wenn man die Spinne nicht in seinem Haus haben möchte, die Fenster in der kommenden kalten Jahreszeit schließen. Unschöne Vorstellung, aber; wenn es zur Begegnung mit der Nosferatu-Spinne kommt, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Die Orte in Deutschland, an denen die Nosferatu-Spinne nachgewiesen wurde
Die deutschlandweite Verbreitung der Nosferatu-Spinne findet vor allem entlang des Rheins statt © Atlas der Spinnentiere Europas; Arachnologische Gesellschaft e.V.

Die schnelle Verbreitung der Nosferatu-Spinne kommt auch durch ihre schnelle Vermehrung

Besonders erstaunlich ist die Anzahl an Eiern, die eine Nosferatu-Spinne legt. In einer Beobachtung im Naturkundemuseum Leipzig, welche mehrere Monate andauerte, baute das Tier bereits nach 14 Tagen einen Kokon. Dieser beinhaltete 182 Eier. In den darauffolgenden Monaten legte das Spinnenweibchen erneut Eier, allerdings immer weniger. Aber Moment mal: Wie kann ein Weibchen denn alleine Eier legen? Braucht es dazu kein Männchen?

Die Nosferatu-Weibchen verfügen über sogenannte Spermatheken, das heißt sie lagern Sperma ein, erklärt ein Experte gegenüber dem mdr. „Die Spermaspeicherung kann somit als starker Faktor bei der Etablierung der Art angenommen werden. Zoropsis Spinimana [(Nosferatu-Spinne)] produziert zum einen viele Nachkommen, zum anderen baut sie mehrfach Kokons und kann über einen längeren Zeitraum befruchtete Eier ablegen. Das ist einfach eine super-robuste Spinne.“

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