Gefahr von Ausschreitungen

Touristen in Frankreich sollten Demonstrationen meiden

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Am Samstag wird Impressionistenmuseum Musée d'Orsay in Paris wegen der ankündigten Proteste geschlossen bleiben. In dem Haus gibt es zur Zeit eine Picasso-Ausstellung. Foto: Christian Böhmer/dpa

Frankreich-Urlauber müssen sich am Wochenende auf weitere "Gelbwesten"-Proteste einstellen. Vor allem in Paris ist besondere Vorsicht geboten. Aus Sicherheitsgründen bleiben Touristenattraktionen geschlossen.

Paris (dpa/tmn) - Angesichts weiterer erwarteter Demonstrationen der "Gelbwesten" in Frankreich sollten Reisende sich umsichtig verhalten. Das Auswärtige Amt in Berlin rät, Demonstrationen zu meiden und mit Straßensperren und anderen Behinderungen zu rechnen.

Reisende sollten sich etwa in Paris über Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr informieren. Zahlreiche Geschäfte, Museen und sonstige Sehenswürdigkeiten werden am 8. Dezember geschlossen bleiben. So sollen unter anderem das Pantheon, die Türme der berühmten Kathedrale Notre-Dame und der Palais Royal für Besucher gesperrt bleiben, wie die französische Behörde für Nationaldenkmäler mitteilte. Daneben müssen Touristen auch auf Besuche des Eiffelturms, der Oper oder einiger Museen - darunter der weltberühmte Louvre und das Musée d'Orsay - verzichten.

Neue Proteste und Straßenblockaden sind für diesen Tag angekündigt. Das Auswärtige Amt warnt, man müsse am ganzen Wochenende insbesondere in der Innenstadt von Paris mit Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen gewalttätigen Demonstranten und den Sicherheitskräften rechnen.

Liste der von der Schließung betroffenen Einrichtungen in Paris

Hinweise des Auswärtigen Amts

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