Fünf-Sterne-Urlaub

Jamaika-(Alb-)Traumreise: Kindern werden Drogen angeboten, Schaben im Fünf-Sterne-Hotelzimmer

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Von wegen Idylle: Eine Familie will in ihrem Urlaub den absoluten Albtraum erlebt haben. (Symbolbild)

Ein als Traumreise geplanter Urlaub endete für eine Familie anders als geplant. Denn vor Ort erwartete sie statt Sandstrand und Meer ganz andere Überraschungen.

Stellen Sie sich vor, Sie wollen für knapp 10.000 Euro mit Ihrer Familie Urlaub machen, doch vor Ort entpuppt sich die Reise als einziger Albtraum. Genau das will einer britischen Familie passiert sein.

Teure Traumreise wird für Familie zum absoluten Reinfall

Eine Familie will 9.000 Pfund, also rund 9.830 Euro, für eine Traumreise nach Jamaika ausgegeben haben, wie das Portal The Sun berichtet. Die Mutter Michaela Travis berichtete jedoch Details des Urlaubs, die so gar nichts mehr mit einem Traumurlaub zu tun haben.

So sollen den Töchtern, die im Teenageralter sind, Drogen am Hotelpool angeboten worden seien, überall habe es betrunkene Touristen gegeben, die obszöne Rapsongs zu jeder Tageszeit hörten. In den Hotelzimmern habe es Schaben gegeben.

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"Ich habe das Fünf-Sterne-Platin gebucht, weil ich dachte, es sei das Beste, was man bekommen kann, und es wäre ein absoluter Luxus", so Travis. "Doch offensichtlich war es das nicht." Das Hotel habe sich mehr wie ein Drei-Sterne-Hotel anfühlt. Und laut ihrer Aussage soll das Hotel nach dem Urlaub tatsächlich die Anzahl von fünf auf vier Sterne geändert haben. Beleg dafür gibt es jedoch keinen.

Der Kinderbereich sei ein Hauptgrund gewesen, das Hotel zu buchen, damit die jüngste Tochter spielen könne. Das Hotel habe über einen kleinen Wasserpark verfügt. "Aber als wir dort ankamen, war überall Absperrband angebracht, es sah aus wie ein Tatort," so Travis. "Sie haben es nach der ersten Woche repariert, aber erst nachdem ich mich beschwert habe."

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Die Familie aus Grimsby habe sich nach den Erlebnissen bereits kurz nach ihrer Ankunft am 9. Juli 2019 beim Hotelpersonal beschwert. Da die Reise über das Unternehmen Tui gebucht worden war, meldete sich ein Sprecher des Reiseveranstalters zu Wort: "Es tut uns sehr leid, von den Erfahrungen der Travis-Familie in Jamaika zu hören. Wir möchten uns bei den Kunden dafür bedanken, dass sie uns ihre Anliegen mitgeteilt haben, und wir werden dies sicherlich mit unserem Team im Resort prüfen."

Weiter heißt es: "Leider wurden wir nicht rechtzeitig auf die Bauarbeiten aufmerksam gemacht, um die Kunden vor ihrer Reise zu informieren. Wir verstehen jedoch, dass dies eine enttäuschende Erfahrung gewesen sein muss, und wir stehen in Kontakt mit dem Kunden, um uns zu entschuldigen und eine Geste des guten Willens anzubieten."

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sca

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