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ZDF-„Morgenmagazin“ und „heute“-Nachrichten fallen aus – das sind die Gründe

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Von: Markus Merz

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Sven Lorig (ARD) und Dunja Hayali (ZDF) moderieren das „Morgenmagazin“ in ARD und ZDF.
Sven Lorig (ARD) und Dunja Hayali (ZDF) moderieren das „Morgenmagazin“ in ARD und ZDF. Dies musste am Dienstag, den 13. Dezember wegen eines Streiks ausfallen. © APress/Imago

Streik beim ZDF! Am Dienstag sehen die TV-Zuschauer kein aktuelles „Morgenmagazin“ im ZDF und in der ARD. Ein Tarif-Warnstreik legt alles lahm. Das sieht man auch an der Nachrichten-Sendung „heute“.

Das aktuelle „ZDF-Morgenmagazin“ und damit eine der wichtigsten Frühsendungen im deutschen Fernsehen ist am Dienstag ausgefallen. „Ohne vorherige Ankündigung“ hätten Gewerkschaften seit dem frühen Morgen den Sendebetrieb des ZDF bestreikt, teilte der öffentlich-rechtliche Sender in Mainz mit. „Dadurch konnte das „ZDF-Morgenmagazin“ nicht ausgestrahlt werden. Betroffen sind auch die Ausgaben der „heute“-Sendungen.“

Das ZDF habe, wie auch die ARD, stattdessen ein Ersatzprogramm ausgestrahlt. Um 09.00 Uhr lief etwa im ZDF statt einer „heute Xpress“-Ausgabe die ARD-„Tagesschau“.

Streik bei ZDF-„Morgenmagazin“ und „heute“-Nachrichten

ZDF-Moderatorin Dunja Hayali teilte die Streik-Information bei Twitter und teilte mit, dass am Mittwoch wieder gesendet werden soll.

Das „ZDF-Morgenmagazin“ läuft im wöchentlichen Wechsel mit dem „MoMa“ der ARD. Die dreieinhalbstündige Sendung ist normalerweise montags bis freitags von 5.30 bis 9.00 Uhr im Ersten und Zweiten zu sehen. Im Ersten lief am Dienstag stattdessen die Wiederholung einer älteren „MoMa“-Ausgabe. Das ZDF sendete ebenfalls ein Ersatzprogramm.

ZDF-Mitarbeiter an mehreren Standorten streiken

Gewerkschaften machen mit dem Warnstreik-Aufruf, der von 03 bis 10.30 Uhr dauern sollte, weiter Druck in Tarifverhandlungen. In der letzten Zeit hatte es Tarifkonflikte in vielen öffentlich-rechtlichen Medienhäusern gegeben, es kam auch schon zu Einigungen zwischen Gewerkschaften und ARD-Häusern. Beim ZDF ist die nächste Verhandlungsrunde nach ZDF-Angaben am 21. Dezember geplant. Bisher gab es laut Deutschem Journalisten-Verband (DJV) drei Verhandlungsrunden.

Zum Warnstreik aufgerufen waren ZDF-Mitarbeiter in Mainz, Düsseldorf, Berlin und diejenigen, die beim ARD-ZDF-Gemeinschaftsprogramm Phoenix in Bonn arbeiten.

Auf der Webseite der Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden (VRFF) war am Morgen zu lesen: „Wie bei den ARD-Anstalten zuletzt, bewegt sich auch in den Gehaltstarifverhandlungen beim ZDF nicht wirklich etwas. Daher tritt auch dort die VRFF-ZDF gemeinsam mit den Gewerkschaften DJV und verdi in den Warnstreik! Von 03 Uhr bis 10.30 Uhr werden die Beschäftigten ihre Arbeit niederlegen. Essen und warme Getränke gibt es vor dem ZDF-Hochhaus.“

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