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Aus Wohnung geflogen – „Hartz und herzlich“-Paar jetzt obdachlos

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Bei Martin und Manja geht es drunter und drüber. Ihre Wohnung wurde fristlos gekündigt, sie haben Streit mit den Freunden und ihre Beziehung ist in Gefahr:

Das Thema Wohnungssuche ist in der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ besonders dringlich. Egal ob im Drehort Mannheim oder in Rostock: Die Darsteller haben Probleme mit dem Zustand ihrer Mietwohnungen und können sich häufig keine Renovierung leisten. „Hartz und herzlich“-Bewohnerin Petra lebt seit Jahren in einer Schimmel-Wohnung und hat deshalb bereits gesundheitliche Beschwerden.

„Hartz und herzlich“ in Rostock: Kultpaar verliert Wohnung – und muss im Obdachlosenheim unterkommen

Bei dem Kultpaar Martin und Manja aus Rostock Groß Klein ist die Wohnsituation äußerst angespannt. Sie brauchen starke Nerven. Nachdem bei den „Hartz und herzlich“-Protagonisten eingebrochen worden ist, trifft Martin und Manja ein weiterer Rückschlag. Ihnen wurde fristlos gekündigt, wie MANNHEIM24 berichtet.

Das ist ein großes Problem für das ungleiche Paar, denn Manja sitzt seit 2009 im Rollstuhl. Aufgrund ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose benötigt sie eine barrierefreie Wohnung. Um nicht auf der Straße schlafen zu müssen, ist Manja in einem geeignetem Obdachlosenheim untergekommen. Martin wohnt währenddessen bei seinen Freunden Janette und Mike. Die Wohnungssuche ist auch bei „Hartz und herzlich“-Paar Jonas und Martina problematisch.

„Hartz und herzlich“: Martin darf vorerst nicht zu Manja ziehen – „alles ein bisschen belastend für mich“

Das dreiwöchige Zusammenleben mit Janette und Mike hat der Freundschaft massiv geschadet. Immer wieder kommt es zu Meinungsverschiedenheiten, die dazu führen, dass Martin vor allem auf Freundin Janette „gar kein Bock mehr“ hat. Bei Manja ist die Lage im Obdachlosenheim deutlich entspannter: „Ihr gefällt es ganz gut. Sie hat ein schönes Zimmer, Fernseher und alles“, verrät Martin in der RTLZWEI-Sendung.

Um zu Manja in das Obdachlosenheim ziehen zu können, braucht Martin einen Zuweisungsschein vom Sozialamt. Bei dem Termin auf dem Amt läuft es jedoch anders als erwartet: Manjas Obdachlosenheim ist voll und hat keinen Platz mehr für den 33-Jährigen. „Das ist gerade alles ein bisschen belastend für mich. Das checkt keiner – wenn auf einmal die ganze Existenz verschwindet“, schimpft Martin in der Sozialdoku.

„Hartz und herzlich“ in Groß Klein: Haben Manja und Martin eine gemeinsame Zukunft?

Martin hat ein Zimmer in einem Obdachlosenheim bekommen. Diesen Schritt haben andere „Hartz und herzlich“-Darsteller nicht geschafft und sind auf der Straße gelandet. Der Rostocker hat zwar jetzt eine neue Unterkunft, aber die Wohnung ist weg. Das gemeinsame Leben mit der Verlobten vorerst auch. Nur zu verständlich, dass das dem Hartz IV-Empfänger zusetzt.

Der 33-Jährige ist ratlos. Doch eine WhatsApp-Nachricht seiner Verlobten macht dem gebürtigen Rostocker Hoffnung: „Sie hat mir eine WhatsApp-Nachricht geschickt und in der hießt es ja, es ist etwas frei geworden“, so Martin in der TV-Sendung weiter. Ob die beiden schon bald wieder unter einem Dach wohnen können, bleibt vorerst abzuwarten. (sik)

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