Vertrags-Verstöße können bei „Love Island“ teuer werden

„Love Island“ 2021: So streng sind die Verträge der RTL2-Datingshow

Jana Ina Zarella formt mit den Händen ein Herz.
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Wer bei „Love Island“ die große Liebe finden will, muss zuerst einen Vertrag unterschreiben, der es in sich hat. Symbolbild: RTLZWEI
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Wer bei der RTL2-Datingshow „Love Island“ die große Liebe finden will, muss vorher erst einen Vertrag unterzeichnen – und der hat es in sich.

Das Jahr 2021 ist perfekt für alle „Love Island“-Fans. Denn in diesem Jahr gibt es nicht nur eine, sondern gleich zwei Staffeln der RTL2-Datingshow. Die Frühjahresstaffel ist bereits in vollem Gange und steuert auf die Halbzeit zu. In der Show geht es unter Umständen manchmal ganz schön zur Sache, nicht ohne Grund ist die Reality-Show erst für Zuschauer ab 16 Jahren und wird erst nach 22 Uhr ausgestrahlt.

Doch auch wenn es manchmal so scheint, als wäre dem was bei Love Island passiert keine Grenzen gesetzt, gibt es ganz schön strenge Regeln. Denn RTL2 hat in den Verträgen, die die Kandidaten vor ihrer Teilnahme unterzeichnen müssen, so einiges festgelegt. Obwohl die Verträge von Reality-Shows gerne geheim gehalten werden, um die Spannung aufrechtzuerhalten und den Schein zu waren, nichts wäre gescriptet, gelangte bild.de an ein paar brisante Details der RTL2-Verträge der Islander.

„Love Island“ 2021: Das ist in den Verträgen der RTL2-Datingshow geregelt

Die Islander müssen sich an jede Menge Regeln halten, von simplen Verhaltensregeln bis zu kuriosen Vorschriften, die sogar teuer werden können, ist alles dabei. An eine Regel, die im Vertrag festgehalten ist, sollte sich generell jeder auch außerhalb von Love Island halten: Mobbing, aggressives und gewaltsames Verhalten, abwertende Sprache,  jeglicher Gebrauch von rassistischen und homophoben Ausdrücken sowie der Konsum von illegalen Drogen sind nicht erwünscht.

Bei einem Missachten der Regeln droht den Kandidaten laut bild.de eine Abmahnung, je nach Schwere des Vergehens sogar der sofortige Rauswurf. Eine weitere Regel sollte sich ebenfalls jeder zu Herzen nehmen: In den RTL2-Verträgen wurde festgehalten, dass die Kandidaten nur „geschützten Geschlechtsverkehr“ praktizieren dürfen und bei einem möglichen Techtelmechtel Kondome verwenden sollen. Die gibt es großzügigerweise von RTL2 gesponsert und liegen im Bad parat.

Ein Verstoß gegen die Auflagen bei „Love Island“ kann laut Vertrag teuer werden

Handys dürfen bei Love Island zum Privatvergnügen und zum Kontakthalten mit der Familie nicht benutzt werden. Die Smartphones sind eigentlich nur für eine „Naaaaaachricht“ von der Redaktion gedacht. Eine weitere Sache ist erlaubt, allerdings nur unter bestimmten Einschränkungen: Die Kandidaten dürfen sich auch untereinander Nachrichten schicken. Allerdings werden diese vorab von RTL2 gelesen, geprüft und eventuell gar nicht weiter verschickt. Kommunikationsgeheimnis sieht anders aus.

Die nächste Regel dürfte wohl bei einigen für einen knurrenden Magen sorgen: Außerhalb der regulären Mahlzeiten darf in der Love-Island-Villa nicht gegessen werden – richtige Mahlzeiten gibt es übrigens nur zwei pro Tag. In der Kochnische oder draußen darf hin und wieder auch zwischen den Mahlzeiten genascht werden.

Teuer kann die eigene Vergesslichkeit werden: Wer in der Love-Island-Villa sein Mikrofon vergisst, muss Strafe zahlen. Heimlichtuereien sind nicht erwünscht! Pro Verstoß werden fünf Euro fällig, die von der Gage abgezogen werden. Am besten also einfach nie ablegen und stattdessen lieber aufpassen, was man sagt.

„Love Island“ 2021: Was verdienen die Islander?

Der wichtigste Punkt im Love-Island-Vertrag dürfte wohl vor allem für die Kandidaten die Gage sein. Neben Urlaub in der Love-Island-Villa, die Chance auf die große Liebe und die RTL2-Datingshow als Karriere-Sprungbrett, erhalten die Islander auch ein kleines Gehalt. Die Gagen versprechen allerdings keinen Reichtum. Jeder Islander erhält für seine Teilnahme bei „Love Island“ eine Grundvergütung von 1.000 Euro. Für jede begonnene Woche kommen noch weitere 250 Euro dazu. Das große Geld gibt es nur für das Gewinnerpärchen, das neben der Liebe fürs Leben auch 50.000 Euro erhält.

Die letzte bekannte Klausel ist allerdings richtig fies für alle, die die RTL2-Show als Karrieresprungbrett nutzen wollen. Denn RTL2 ist natürlich nicht blöd und weiß, dass nicht jeder nur auf der Suche nach der großen Liebe ist, sondern auch nach dem Scheinwerferlicht. Die Love-Island-Kandidaten müssen satte 30 Prozent von ihren Nettoeinnahmen in den ersten 12 Monaten nach der Ausstrahlung von Love Island an RTL2 abtreten.

Zu diesen Einnahmen zählt alles, was durch den erlangten Bekanntheitsgrad und die Teilnahme bei Love Island zustande kommt, wie Fernsehauftritte, Social Media Auftritte und die Vermarktung des eigenen Namens. Ganz schön krass, wie wir finden. Aber was macht man nicht alles für die Liebe, oder?

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