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Micha von der Rampe: So äußert sich der Mann mit der blauen Tuba zu „Layla“

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Von: Juliane Reyle

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Diskussion um Hit-Song „Layla“: Schlagersänger Micha von der Rampe spricht über seinen Freund DJ Robin und die aktuelle Sexismus-Debatte.

Micha von der Rampe ist, als Deutscher Schlagersänger und Entertainer, mitten im Geschehen, wenn es um Sachen Ballermann-Hits und skandalöse Lieder, wie „Layla“ geht. Bekannt ist er, als der „Mann mit der blauen Tuba“. „Layla“ steht aufgrund des sexistischen Textes seit einigen Tagen scharf in der Kritik und wird deshalb auf vielen Festen verboten. Als Freund von DJ Robin, Schlagersänger und Songwriter äußert er sich über die aktuelle Sexismus-Debatte bezüglich „Layla“. Gegenüber echo24.de teilt Micha von der Rampe (bürgerlich Micha Kible) mit, warum er die Aufregung „nicht nachvollziehen“ kann.

„Layla“ nicht allein - in vielen Songs ist Sexismus versteckt

Micha von der Rampe ist als Influencer und Schlagersänger einiges gewohnt, doch die Sexismus-Debatte um den Song „Layla“ kann er „nicht nachvollziehen“. Schließlich hat sich bei älteren Songs wie „Sperrbezirk auch niemand dafür interessiert“, dass der Songtext nicht ganz jugendfrei sei. Generell findet Micha von der Rampe: „bei Schlagern wird oft heißer gekocht, als gegessen“. Auch bei englischen Texten sei häufig Sexismus „nur um zwei, drei Ecken versteckt“ zu entdecken – so „auch bei Ed Sheeran“.

Millionenschwere Promo - DJ Robin und Schürze bedanken sich

Als guter Freund von DJ Robin, erzählt er außerdem, dass DJ Robin und Schürze sich „sehr für diese millionenschwere Promo bedanken“. Die Debatte hat „Layla“ jedenfalls nicht geschadet, denn nicht nur Micha von der Rampe setzt sich auf seinen Social Media Accounts für „Layla“ ein, sondern auch andere Künstler oder Social-Media User äußern sich positiv gegenüber dem, wegen Sexismus in der Kritik stehendem, Lied. Ein Festwirt auf denn Cannstatter Wasen spielt das Lied „aus Prinzip“ und auch in der Heilbronner Gartenlaube läuft „Layla“ rauf und runter.

Gender-Vorwürfe bei Micha von der Rampes „Partyanimal“

Aufgrund seines Liedes „Partyanimal“ hat auch Micha von der Rampe bereits solche Vorwürfe erhalten: „Partyanimal sei nicht Genderkonform“. Doch weil das Lied von Tieren handele, kann Micha von der Rampe diesen „Vorwurf nicht ganz nachvollziehen“ oder ob er dann „Partyanimalinnen“ hätte singen müssen, schmunzelt er. Welchen Vorwurf ein Lied erhält, ist somit auch immer ein bisschen vom Zeitgeist abhängig.

„Bombe“ aus gegebenen Anlass nicht veröffentlicht

Um Skandale zu vermeiden orientieren sich Musiker jedoch auch an den aktuellen Geschehnissen. Das Lied „Du bist Bombe“ von Micha von der Rampe ist vergangene Wochen veröffentlicht worden - doch „eigentlich hätte das Lied bereits vor einigen Monaten released werden sollen“ und „unter dem Namen Bombe“, erklärt Micha von der Rampe. Die Geschehnisse in der Ukraine ließen die Veröffentlichung des Songs, als „Bombe“, als „nicht passend“ erscheinen und so entschied der Musiker die Veröffentlichung zu verschieben, bis „sich die Situation wieder etwas beruhigt hat“. Doch inzwischen plant der Heilbronner Mallorca-Sänger sogar sein ersten Open-Air Konzert in seiner Heimat - bei Heilbronn.

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