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Maffays „Ferrari“: Julian Pförtner bei „The Voice of Germany“ wieder eine Runde weiter

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Von: Michaela Ebert

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Nach der erfolgreichen Performance bei den „Blind Auditions“ bei der Castingshow „The Voice of Germany“ konnte Julian Pförtner aus Bad Wimpfen nun auch die „Battles“ meistern und ist wieder eine Runde weiter.

Talent gegen Talent. Darum geht es bei den „Battles“ der Castingshow „The Voice of Germany“. Bereits in der Vorrunde hatte Julian Pförtner aus Bad Wimpfen die Jury zum Ausrasten gebracht und mit dem Song „Shivers“ von Ed Sheeran das Musikerherz von Coach Peter Maffay erobert. Zusammen mit Großvater Peter Hochmuth legten die drei sogar noch den Song „Nessaja“ auf das Parkett und sorgten so für einen wirklich emotionalen Auftritt. Nun konnte sich der 22-Jährige erneut durchsetzen. Wie es ihm dabei erging, verrät er in einem Interview mit echo24.de.

Am Freitagabend sorgte Julian Pförtner, der aus Bad Wimpfen stammt, bei den Battles also für ein erneutes Highlight. Zusammen mit seinem Musikerkollegen und direkten Konkurrenten Michi Gallistl lieferte er ein spannendes Duell ab – und eine Performance, die sich wirklich sehen lassen konnte. Für Gallistl reichte es leider nicht, Pförtner jedoch durfte sich freuen.

Sänger Julian Pförtner versucht bei „The Voice of Germany“ die Jury mit „Shivers“ von Ed Sheeran zu überzeugen.
Sänger Julian Pförtner ist wieder eine Runde weiter. In den „Battles“ setzte er sich gegen seinen Konkurrenten Michi Gallistl durch. © ProSieben/SAT.1/André Kowalski

The Voice-Coach Peter Maffay schwärmt von Pförtner: „Wie ein Ferrari“

„Du bist für mich wie ein Ferrari: Wenn man nicht aufpasst, und du trittst aufs Gas, dann haut er ab.“ Mit diesen Worten schickte Coach Peter Maffay Julian Pförtner in die nächste Runde. Und auch andere Jury-Mitglieder waren von dem Bad Wimpfener ziemlich beeindruckt. Mark Forster zum Beispiel hätte sich ebenfalls für den 22-Jährigen entschieden: „80 Prozent der Aufmerksamkeit war ich bei ihm.“

Dabei war die Sache gar nicht so einfach: Allein Peter Maffays Songauswahl mit Shean Mendes‘ „There‘s Nothing Holdin‘ Me Back“ kam für viele wohl eher überraschend. Auch für Julian Pförtner war es ein ungewöhnlicher Titel: „Es ist nicht ganz die Musik, die ich sonst zu Hause singe. Es war auch ein ziemlich schwerer Song. Vor allem war es schwer, mit dem Tempo mitzuhalten und dranzubleiben. Ich fand aber es war ein guter Song für das Battle“, sagt Julian im Interview mit echo24.de.

The Voice-Kandidat Julian Pförtner: Zum ersten Mal ohne Gitarre auf der Bühne

Außerdem, so berichtet Pförtner, war er „viel aufgeregter als vor den Blind-Auditions, weil ich selbst gar nicht wusste, was mich da wirklich erwartet.“ Außerdem stand der Musiker zum allerersten Mal ohne Gitarre auf der Bühne. Trotzdem fühlte er sich dabei „gut und selbstbewusst. Man hatte im Voraus auch einen Choreografie-Trainer. Der hat mir dann letztendlich auch meine Unsicherheit genommen. Er hat schon gesehen, dass ich mich ganz gut und natürlich bewegen kann und meinte dann nur zu mir: ‚Mach einfach dein Ding‘. Da hat mir dann noch den nötigen Selbstvertrauens-Push gegeben.“ Und das Wichtigste: „Ich hatte einfach Spaß.“

Trotzdem hieß es nach dem Song vor allem eines: Zittern. „Da war wirklich Spannung bis zum Schluss. […] Ich weiß noch, wie ich auf der Bühne stand und bis zum letzten Moment gezittert habe. Und die haben es ja auch echt spannend gemacht.“ Das gilt übrigens auch für die kommenden Runden – und nicht nur, weil der Musiker weiß, wie stark die Konkurrenz bei „The Voice of Germany“ ist.

Nächstes Ziel bei „The Voice of Germany“: Bei den „Sing Offs“ weiterkommen

In den „Sing Offs“, die voraussichtlich Anfang Oktober im TV-Programm der Sender ProSieben und Sat1 ausgestrahlt werden, treten die Gewinner aller Voice-Battles erneut gegeneinander an. Diesmal geht es darum, einen sogenannten „Hot Seat“ zu ergattern und somit in die nächste Runde einzuziehen. Anders als in den Runden zuvor, liegt es damit nicht mehr in der Hand der Coaches allein, wer weiterkommt. Auch Julian Pförtner hat sich für diese Challenge qualifiziert. „Da geht es dann für mich dann wieder darum, weiterzukommen.“

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