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„Bauer sucht Frau“-Moderatorin Inka Bause stinksauer: „So können wir nicht starten“

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Inka bause
Seit 2005 versucht Inka Bause ihr Möglichstes, einsame Landwirte bei „Bauer sucht Frau“ zu verkuppeln – dabei wird‘s oft unterhaltsam. Sie kann aber auch anders, wie sie jetzt wieder bei Instagram beweist. © Guenter Hofer/dpa

Inka Bause zeigt sich bei Instagram fassungslos. Die Moderatorin von „Bauer sucht Frau“ findet klare Worte für das, was jüngst in Berlin passiert.

Ohne sie wäre es einfach nicht das Gleiche: Seit fast 20 Jahren moderiert Inka Bause die Kuppelshow „Bauer sucht Frau“. Zahlreiche Paare fanden dabei zueinander und manche von ihnen sind jetzt Kult im deutschen Fernsehen. Aber: Auch, wenn sie bei RTL zum Teilzeit-Amor wird und für viele Lacher sorgt, kann die 54-Jährige ganz andere, sehr ernste, Töne anschlagen. Jüngst äußerte sie sich bei Instagram stinksauer.

Inka Bause macht ihrem Ärger Luft: „Bauer sucht Frau“-Moderatorin mit Statement

Geboren wurde Inka Bause zwar in Leipzig, sie lebt allerdings in Berlin. Was sich dort in der Silvesternacht abgespielt hat, bringt sie richtig auf die Palme. Vom 31. Dezember auf den 1. Januar kam es vor allem in Neukölln zu erschreckenden Übergriffen: Raketen wurden absichtlich in Richtung von Wohnhäusern abgefeuert, Menschen schossen mit Schreckschusspistolen um sich. Und: Polizisten und Rettungskräfte wurden attackiert. Inka Bause macht ihrer Wut Luft und schreibt bei Instagram:

Ich hoffe so sehr, dass an dem Tag, an dem mein Haus brennen sollte oder jemand mich angreifen sollte oder ich einen Herzinfarkt bekomme oder jemand in Not ist, den ich liebe, noch eine Person da ist, die mir zur Hilfe eilt und nicht alle Ärzte, Hilfs-und Einsatzkräfte resigniert umgeschult haben.

Inka Bause, Moderatorin

Die Moderatorin und Schlagersängerin findet, dass sich die Politik und die Gesellschaft geschlossen hinter die Menschen stellen müsste, die dort angegangen worden waren. „Sonst sollten wir uns alle was schämen. So können wir doch nicht das neue Jahr begonnen haben in Berlin.“

Mit Abschlussworten ruft sie zu positiver Entschlossenheit auf: „Die Welt krankt nicht an der Stärke der Bösen – sondern an der Schwäche der Guten.‘ Das musste ich mal loswerden.“

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