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Emotionaler Moment – „Hartz und herzlich“-Pascal besucht zum ersten Mal Dagmars (†67) Grab

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“ – Pascal ist extra aus Kusel angereist, um Dagmars Grab zu besuchen. Welche rührenden Worte er auf dem Friedhof direkt an die humorvolle Rentnerin richtet:

Auch rund ein Jahr nach dem Tod von „Hartz und herzlich“-Liebling Dagmar (67) ist die Trauer um die gute Seele aus den Benz-Baracken immer noch groß. Vor allem ihr Nachbar und guter Freund Pascal vermisst seine Zieh-Oma schmerzlich. Er reist extra von Kusel nach Mannheim, um ihr Grab zu besuchen – mit einer Rose und einem Grablicht im Gepäck, so wie es sich Dagmar gewünscht hätte. Darüber berichtet MANNHEIM24.

„Hartz und herzlich“ in Mannheim: Pascal reist 100 Kilometer, um Dagmars Grab zu besuchen

Der „Hartz und herzlich“-Darsteller Pascal wohnt bereits seit einigen Monaten nicht mehr in Mannheim. Der Ex-Barackler ist für die Liebe ins rheinland-pfälzische Kusel gezogen. Um Dagmars Grab zu sehen und sich von der guten Seele der Benz-Baracken zu verabschieden hat er 100 Kilometer zurückgelegt.

Eine halbe Stunde dauert die Fahrt mit der Straßenbahn zum Friedhof. Die Zeit investiert der 20-Jährige gerne, um endlich Abschied von seiner Freundin zu nehmen. „Ich gehe jetzt hier zum Blumenladen – und dann kaufe ich noch was für Dagmars Grab“, verrät der „Hartz und herzlich“-Protagonist.

„Hartz und herzlich“: Dagmar kannte Pascal von Geburt an – „für mich ist das eine ganz enge Bindung“

Der aus Mannheim Fortgezogene hatte eine enge Beziehung zu der herzlichen Rentnerin. Ihr Tod war ein Schock für ihn: „Das ist wie ein Schlag ins Gesicht, wenn dann eine Person fehlt, die man eigentlich sehr ins Herz geschlossen hat. Und für mich ist das eine ganz enge Bindung“, so Pascal in den neuen Folgen von „Hartz und herzlich“ weiter.

Dagmar kannte Pascal von Geburt an: Sie hat ihn aufwachsen sehen, ihn auf seinem Weg aus dem Rollstuhl begleitet, mit ihm gelacht und im Garten gearbeitet. Die Rentnerin war für den 20-Jährigen wie seine Oma – umso wichtiger ist es dem ehemaligen Mannheimer, sich nun von der ehemals guten Seele der Benz-Baracken zu verabschieden.

„Hartz und herzlich“: Pascal verpasst Dagmars Beerdigung – „psychisch und nervlich nicht geschafft“

Der Weg zu Dagmars letzter Ruhestätte ist kein leichter für den ehemaligen Barackler Pascal. Denn die Erinnerungen sind noch frisch: „Wo ich davon erfahren habe, dass die Dagmar gestorben ist, war das im ersten Moment ein Schock. Ich habe es psychisch und nervlich gesehen auch nicht auf die Beerdigung geschafft“, enthüllt Pascal in der 66. Episode „Hartz und herzlich“.

Er wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder mit seiner Nachbarin lachen zu können und Späße zu machen – so wie sie es ihr ganzes Leben lang getan haben. „Für mich ist es halt sehr schwer, das alles so zu verarbeiten und manchmal wünsche ich mir auch die Person zurück, die fehlt“, gibt der 20-Jährige in der RTLZWEI-Sendung preis.

„Hartz und herzlich“ in den Benz-Baracken: Pascal erinnert sich gerne an Dagmar zurück

Der 20-Jährige hat mit der humorvollen Rentnerin viel erlebt – an dem Urnengrab des „Hartz und herzlich“-Lieblings kommen die Erinnerungen wieder hoch. Pascal hat gekämpft, um wieder aus dem Rollstuhl zu kommen. Auch dabei war Dagmar eine wichtige Stütze: „Ich war acht Jahre lang im Rollstuhl, da war das ja mit meinen Beinen. Ich lag lange Zeit im Krankenhaus und hatte viele Operationen hinter mir“, so der Zuschauerliebling über seine Krankheit weiter.

Dagmar habe ihn stets unterstützt und fest daran geglaubt, dass Pascal wieder laufen wird. „Die hat meine Entscheidungen nie in Frage gestellt“, erinnert er sich zurück. Die Gedanken an Dagmars Rückhalt und ihre Unterstützung geben ihm Kraft. „Ohne die Daggi, sage ich ganz ehrlich, wäre ich jetzt glaube ich nicht da, wo ich jetzt bin“, verrät Pascal am Grab seiner Zieh-Oma. (sik)

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