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„Bauer sucht Frau“-Moderatorin Inka Bause: „Wenn wir so weitermachen, bin ich raus.“

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Von: Dominik Jahn

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Für Fans von „Bauer sucht Frau“ eine Katastrophe. Die RTL-Show stand nach Aussagen von Moderatorin Inka Bause kurz vor dem Aus. Eine falsche Entscheidung hätte demnach das Ende des Kuppel-Formates bedeutet.

Fans der Kuppel-Show „Bauer sucht Frau“ dürfen sich seit Montag, 10. Oktober, über die bereits 18. Staffel beim Sender RTL freuen. Und nicht nur der Auftakt beim Scheunenfest hatte mal wieder einiges an emotionalen Momenten zu bieten, wie echo24.de bereits berichtet hat. Doch das große Bauer-Dating mit Moderatorin Inka Bause hätte beinahe ein jähes Ende genommen.

Fast wären den Millionen treuen Zuschauern von „Bauer sucht Frau“ dann mit nur einer Entscheidung solche traumhaften Momente entgangen, wie der erste Kuss vom aufgeweckten Ammenkuhhalter Jörg zum Auftakt der Hofwochen. Wie Moderatorin Inka Bause jetzt in einem Interview erklärte, stand das TV-Format kurz vor dem Aus.

Inka Bause spricht über Fast-Aus für „Bauer sucht Frau“ bei RTL

In einem emotionalen Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) erklärte Bause wenige Tage vor dem Start der 18. Staffel von „Bauer sucht Frau“, dass ihr die „ganze Mischung, die ganze Attitüde nicht gefallen“ habe. Für die taffe Moderatorin gab es nur noch eine Möglichkeit: eine klare Ansage an den Sender RTL.

SendungBauer sucht Frau
SenderRTL
GenreReality-TV
Erstausstrahlung:2. Oktober 2005

Inka Bause sagte den Verantwortlichen: „Wenn wir so weitermachen, bin ich raus.“ Und die 53-Jährige erklärt im NOZ-Interview weiter: „Bauer sucht Frau behandelt ein ganz sensibles Thema; es geht um Liebe, um Eitelkeiten, auch um Peinlichkeiten. Bei uns öffnen sich die Leute, und damit machen sie sich angreifbar.“

Klare Ansage: „Bauer sucht Frau“ war bei RTL für Inka Bause auf dem falschen Weg

Bezogen haben sich die heftigen Aussagen der belieben „Bauer sucht Frau“-Moderatorin auf die Anfangszeiten der Kuppel-Show. Genauer gesagt geht es laut Artikel um die Zeit rund um die erste und zweite Staffel bei RTL. Damals habe ihr vieles an der Sendung nicht gefallen. Bause: „Ganz konkret: Ich habe mit meiner Mutter Bauer sucht Frau geguckt und angefangen, mich doch sehr zu wundern. Meine Mutter guckte mich an, ich guckte meine Mutter an – und war sehr ratlos und traurig.“

Bereut hat sie die 18. Staffel bis heute aber kein einziges Mal. Ein Grund dafür wohl auch Bauses Machtwort gewesen sein: „Nach der 2. Staffel habe ich dann das erste Mal meinen Mund aufgemacht. Es waren andere Zeiten, und da habe ich gesagt: Wenn wir so weitermachen, bin ich raus.“ Heute glaubt sie: „Vielleicht hat mein Rüffel in der Grundsatzfrage wirklich den Ausschlag gegeben: Wollen wir Trash oder wollen wir Gefühle?“

Wie auch die tz berichtet, wurde Inka Bause für ihre ersten Staffeln von „Bauer sucht Frau“ bei RTL ausgelacht und angegriffen. Und sie konnte diese Kritiken gar nicht abwehren.

„Bauer sucht Frau“ darf für Bause und RTL nicht zum reinen Trash-TV werden

Für ihre Show „Bauer sucht Frau“ sieht Inka Bause ganz bestimmte wichtige Werte, die sie im Interview in den Vordergrund stellt: „Fernsehen ist eine Stresssituation. Es gibt Formate, die gerade daraus ihren Nutzen ziehen. Das lehne ich ab. Ich werde niemals irgendwo arbeiten, wo unvorsichtig mit Menschen umgegangen wird. Skandale wie bei ,Plötzlich arm, plötzlich reich´wird es bei mir nicht geben.“

Auf Fake-Momente mit den liebessuchenden Bauern hat Bause keine Lust. Auch wenn Fans darüber immer mal wieder diskutieren, wie echo24.de in einem Bericht über Kerstin Scholz bereits geschrieben hat. Bause: „Ich möchte die wahre Liebe zeigen und nicht Sex in der ersten Nacht und Besamungshandschuhe und Gespräche, bei denen alle bis zum Ellenbogen in Kühen stecken.“ Und mit dieser Einstellung sieht sich die Moderatorin auf einer Wellenlänge mit ihren Fans und den Bauern und ist stolz auf ihre Ansage: „Und seitdem sind wir auf dem richtigen Weg.“

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