Bewerbung

Diese Antwort im Vorstellungsgespräch zeigt Ihren wahren Charakter - ein Detail entscheidet

Beim Bewerbungsgespräch spielt auch die Psychologie eine Rolle.
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Beim Bewerbungsgespräch spielt auch die Psychologie eine Rolle.
  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Die Psychologie spielt auch am Arbeitsplatz eine Rolle. Eine Frage könnte im Vorstellungsgespräch besonders interessant werden.

  • Was für einen Typ Mensch hat ein Arbeitgeber vor sich?
  • Und wie würde diese Person ins Team passen? Hier kommt die Psychologie* ins Spiel.
  • Mit diesen und anderen Fragen müssen Bewerber* rechnen - hier ein Beispiel.

Psychologie im Job: Diese Frage könnte für Bewerber relevant sein

Beim Bewerbungsgespräch spielt neben Qualifikationen und Fachwissen auch die Psychologie* eine Rolle. Mit bestimmten Fragen versucht ihr Gegenüber womöglich herauszufinden, ob Sie ins Team passen - und was für ein Typ Mensch Sie sind. Dabei kann eine einzelne Antwort, die Sie geben, durchaus entscheidend sein.

Eine Frage ist laut eines Berichts auf "Businessinsider.de" besonders spannend - weil die Antwort viel über den Charakter eines Bewerbers sagen soll. Sie laute: Können Sie mir die Namen von vier Menschen nennen, deren Karrieren Sie fundamental verbessert haben?

Wer die Frage wie beantwortet, hängt offenbar ganz vom Charakter ab. So unterscheide der Psychologe und Beststeller-Autor Adam Grant bei Menschen im Arbeitsleben zwischen "Gebern und Nehmern", schildert Business Insider.de das Phänomen dahinter. "Nehmer" würden eigennützig handeln und aus allem oder einer Person den Nutzen ziehen. Großzügige "Geber" hingegen würden anderen sogar helfen, wenn sich dadurch ihre eigene Leistung verschlechtere, sie seien großzügig und würden anderen zuliebe viel Zeit opfern.

Das passiere, wenn Personaler im Bewerbungsgespräch folgende Frage* stellen würden: Können Sie mir die Namen von vier Menschen nennen, deren Karrieren Sie fundamental verbessert haben? Die "Nehmer" würden vier Namen von Personen nennen, die alle wichtiger seien als sie selbst, schildert der Businessinsider die Sicht des Psychologen. "Geber" würden hingegen dazu neigen, Personen zu nennen, die in der Hierarchie unter ihnen stünden, weniger Macht besäßen und ihnen nichts im Gegenzug geben könnten.

So lässt sich - mit ein wenig Reflexion - aus der Antwort des Bewerbers also recht schnell herausfinden, was für ein Typ von Mitarbeiter er wohl ist.

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Job-Bewerbung: Welchen Typ Mitarbeiter suchen Arbeitgeber?

Und noch ein spannendes Detail verrät der Bericht. Dem Psychologen Adam Grant zufolge würden Unternehmen nämlich nach den "Geber"-Typen suchen, die zwar schneller ausgenutzt werden könnten, jedoch dazu beitragen würden, den Betrieb zu einem besseren Ort zu machen, heißt es auf "Businessinsider.de". Nehmer hingegen seien toxisch und würden Unternehmen und Mitarbeitern schaden.

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ahu

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