Hypoallergene Pferderasse

Reiten trotz Pferdeallergie: Sind Curly Horses für Allergiker geeignet?

Ein braunes Pferd mit dichtem Fell und dichter Mähne steht an einem Teich und blickt in die Kamera (Symbolbild).
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Immer wieder wird Allergikern die Pferderasse Curly Horse empfohlen. Doch nicht jedes Tier dieser Rasse ist geeignet, wie eine Studie zeigt (Symbolbild).

Die nordamerikanischen Pferderasse Curly Horse soll für Allergiker geeignet sein. Und tatsächlich berichten einige Betroffene von guten Erfahrungen. Wissenschaftlich belegt ist die Hypoallergenität der Tiere allerdings nicht.

Berlin – Reiter kennen das Phänomen: Man holt das Pferd von der Koppel, putzt es ausgiebig und schon findet man sich in einer großen Staub- und Fellwolke wieder. Für Pferdeallergiker ist das besonders problematisch, denn durchs Striegeln werden nicht nur Pferdehaare, sondern auch jede Menge Hautschuppen aufgewirbelt. Kommen Allergiker mit ihnen in Kontakt, kann es zu Niesreiz, allergischem Schnupfen, brennenden/juckenden Augen und sogar Asthmaanfällen oder einem allergischen Schock kommen. Pferdeallergikern wird deshalb häufig eine spezielle Pferderasse, die American Bashkir Curly Horses (kurz: Curly Horse) empfohlen.*

Eine Studie zeigt jedoch: Diese Pferde produzieren nicht weniger Allergene als andere Pferderassen. Die Annahme, Curly Horses seien hypoallergen, beruht nach Angaben den Studienautoren vor allem auf Erfahrungsberichten von Betroffenen. Und tatsächlich scheinen einige Allergiker im Umgang mit den Tieren weniger Beschwerden zu haben. Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) empfehlen Pferdeallergikern deshalb, sich nicht auf eine bestimmte Rasse zu konzentrieren, sondern vielmehr auszuprobieren, welches Pferd mit welcher Allergenproduktion für sie tolerierbar ist. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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