Unglaublich

Mann verliert Hälfte seines Gewichts - obwohl er jeden Tag bei McDonald's isst

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Anthony Brown nahm mit einer Fast-Food-Diät zu - und auch wieder ab.

Anthony Brown wog 170 Kilogramm und ernährte sich nur von Fast-Food. Als seine Schwester Diabetes bekommt, will er abnehmen - ohne aber seine Ernährung zu verändern.

Anthony Brown war McDonald's bester Kunde - so verdrückte er allein zum Frühstück drei Ei-Sandwiches und Kartoffelpuffer. Zwischendurch aß er pfundweise Kartoffelchips und Süßigkeiten. Mittags gab's dann Burger mit Pommes, abends eine Riesen-Pizza. Das alles spülte er mit mehreren Dosen Softdrinks herunter. So soll er insgesamt 8.000 Kalorien pro Tag zu sich genommen haben.

34-Jähriger wiegt über 170 Kilo - bis er Angst um seine Gesundheit hat

Kein Wunder also, dass der 34-Jährige am Ende satte 170 Kilogramm auf die Waage brachte. Erst, als seine Schwester Ashley mit 30 Jahren an Diabetes erkrankte, erkannte der US-Amerikaner, dass er sein Leben ändern muss. Er begann sich gesund zu ernähren: Doch schon nach einem Monat mit Haferflocken, Hähnchenbrust und Gemüse hatte der Familienvater keine Motivation mehr und war kurz davor, rückfällig zu werden. So entschied er sich, wieder sein Lieblings-Fast-Food zu essen, um Heißhungerattacken zu vermeiden.

Video: Fast Food Mythen

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Sixpack dank Fast Food - so hat Anthony Brown es geschafft

Doch diesmal nahm er sich vor, einfach kleinere Portionen davon zu sich zu nehmen. So aß er nur noch 2.000 Kalorien pro Tag - und schwitzt heute nicht mehr als eine Stunde täglich im Fitnessstudio. Mit riesigem Erfolg. Nur zwei Jahre später hat Brown sein Gewicht halbiert und ist mega-durchtrainiert.

"Manche Leute brauchen 2.000 Kalorien, um ihr Gewicht zu halten, aber weil ich so viel wog, bedeutete das für mich, dass ich mit dieser Diät ein Kilo pro Woche verlor", berichtet der Kalifornier gegenüber der britischen Daily Mail stolz. "Ich habe eigentlich nur angefangen, Sport zu treiben, um zu verhindern, dass sich überschüssige Haut bildet."

Zudem fühle er sich heute viel besser, gesteht er: So habe er keine Rückenschmerzen mehr, dafür aber viel mehr Energie und auch sein Selbstbewusstsein sei deutlich gestiegen. Außerdem habe der Vater eines Kindes gemerkt, dass die Leute nun viel netter zu ihm seien: "Eine Sache, die ich immer gehasst habe, war, dass mich alle immer 'großer Junge' gerufen haben. Ich bin zwar immer schon sehr groß gewesen, aber das war nicht der Grund, warum sie mich so genannt haben."

Seine erstaunlichen Erfahrungen gibt Brown, der nun als Personaltrainer arbeitet, an seine übergewichtigen Klienten weiter.

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jp

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