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Gesunder Darm: Zehn Tipps, was Sie gegen Bauchbeschwerden tun können

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Von: Judith Braun

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Haben Sie öfters Beschwerden mit dem Bauch? Dann sollten Sie folgende Ratschläge beachten und für einen gesunden Darm in Ihren Alltag einbauen.

Frau trinkt Wasser
1 / 10Eine ausreichende Versorgung mit Wasser hilft dem Körper nicht nur bei der Verdauung und fördert die Gesundheit des Darms. Genügend Flüssigkeit wirkt sich auch positiv auf die Funktion aller Organe aus. Hochwertiges Quellwasser ohne Kohlensäure eignet sich besonders gut. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt als Richtwert 1,5 Liter Wasser pro Tag. © Cavan Images/IMAGO
Frau joggt
2 / 10Regelmäßiger Sport helfen dabei, dass der Darm gesund bleibt. Durch die Bewegung kommt er in Schwung und die Verdauung wird angeregt. Außerdem kann sich der Darm viel leichter wieder ordnen und Stuhlgang kann schnell ausgeschieden werden. Dabei muss es nicht gleich Extremsport sein. Selbst mit einem täglichen Spaziergang tun Sie Ihrem Darm etwas Gutes. © Cavan Images/IMAGO
Frau isst Käsebrot
3 / 10Für einen gesunden Darm empfiehlt es sich, langsam zu essen und dabei sorgfältig zu kauen. Probieren Sie einfach einmal aus, bei Ihrer nächsten Mahlzeit jeden Bissen 40 Mal zu kauen. Wer es nicht gewohnt ist, so viel zu kauen, für den sind zu Beginn zum Beispiel Nüsse oder eine Scheibe Vollkornbrot ideal. Das Essen wird viel bekömmlicher sein und Verdauungsbeschwerden oder Blähungen sollten ausbleiben. Denn: Je besser man kaut, desto leichter lässt sich die Nahrung verdauen. © www.viennaslide.com/IMAGO
Glas mit Milch
4 / 10Milchprodukte führen bei vielen Menschen zu Verdauungsbeschwerden, da Milcheiweiß eine verstopfende und verschleimende Wirkung haben kann. Bei anderen Menschen kann Milcheiweiß wiederum Durchfall auslösen. Sind Sie unsicher, ob Sie Milchprodukte vertragen, dann machen Sie folgenden Selbstversuch: Bleiben Sie drei Wochen lang milchfrei. Spüren Sie in dieser Zeit eine Besserung Ihrer Beschwerden, dann geht es Ihrem Körper ohne Milch wohl besser. © TANGXIAODONG/IMAGO
Bauchmassage
5 / 10Um Verdauungsbeschwerden zu lindern und den Darm zu stärken, kann eine Bauch-Massage helfen. Sie führt bei vielen Menschen ohne weitere Maßnahmen zu einer Verbesserung der Darmgesundheit. Etablieren Sie deshalb eine Morgenroutine, indem Sie nach dem Aufwachen ihren Bauch selbst massieren. Dabei werden Sie bereits kurze Zeit später eine Verbesserung bemerken. © karelnoppe/IMAGO
Croissant
6 / 10Wenn Sie Ihrem Darm etwas Gutes tun möchten, dann verzichten Sie auf Gluten. Dieses steckt in den meisten Getreideprodukten wie etwa Brot, Nudeln und Gebäck und kann die unterschiedlichsten Symptome auslösen. Es kann beispielsweise zu chronischen Verstopfungen, genauso aber auch zu chronischem Durchfall führen. Außerdem kann es Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Konzentrationsschwäche und andere Probleme verursachen. Reduzieren Sie deshalb Ihren Gluten-Verzehr und essen Sie stattdessen glutenfreie Getreide oder Pseudogetreide wie Hirse, Mais, Qinoa oder Reis. © David Agüero Munoz/IMAGO
Mango
7 / 10Natürliche Verdauungsenzyme unterstützen den Körper dabei, Nährstoffe besser aufzunehmen und sind deshalb wichtig für einen gesunden Darm. Zwar produziert der Körper von selbst Enzyme. Allerdings reduziert sich die Menge der gebildeten Enzyme mit zunehmendem Alter. Deshalb sollten Sie darauf achten, enzymreiche Lebensmittel zu konsumieren. Mangos enthalten beispielsweise Amylasen. Diese werden mit zunehmender Reife der Frucht aktiver und helfen dabei, Kohlenhydrate zu verdauen. Das Verdauungsenzym Bromelain steckt zum Beispiel in Ananas. In Ingwer stecken Protease Zingibain. © bowonpat/IMAGO
Löffel mit Pulver
8 / 10Flohsamen sind reich an regenerierendem und heilsamen Schlei und verfügen über eine hohe Wasseraufnahmekapazität. So können sie überschüssige Flüssigkeiten aus dem Darm aufnehmen und die Konsistenz des Stuhlgangs regulieren. Deshalb eignet sich Flohsamenschalenpulver insbesondere bei chronischem Durchfall. Dieses kann beispielsweise in Form eines Shakes aufgenommen werden. © vvoennyy/IMAGO
Frau mit Klopapierrolle
9 / 10Chronische Verstopfung kann für Betroffene ziemlich unangenehm sein. Deshalb sollten Sie nicht Tage lang abwarten, bis sich von selbst etwas tut. Denn je länger es dauert, desto härter wird der Stuhlgang und umso mehr leidet Ihre Darmschleimhaut. Sie können Ihren Darm stattdessen mithilfe von Ballaststoffen, Dörrobst und viel Trinken anregen. Sofortige Abhilfe schafft jedoch meist ein kleiner Einlauf, um die Darmbewegungen zu aktivieren, den erhärteten Kot aufzuweichen und die Ausscheidung einzuleiten. Sie benötigen dafür ein Einlaufgerät (Irrigator), mit dem Sie 200 bis 300 ml lauwarmes Wasser in den Darm einlaufen lassen können. © Iordache Magdalena/IMAGO
Frau hält beide Hände auf ihren Bauch
10 / 10Ein Blähbauch, Heißhungerattacken auf Süßes oder chronische Müdigkeit können von einer gestörten Darmflora herrühren. Ursachen sind oftmals Pilze oder Parasiten, die wir ohne unser Wissen im Darm beherbergen. Diese können Sie am besten mithilfe einer Darmreinigung abtöten. Sie dient zudem der Regeneration und Heilung der Darmschleimhaut. Eine Darmreinigung kann beispielsweise mithilfe von Flohsamenschalenpulver durchgeführt werden. © spukkato/IMAGO

Wer Probleme mit dem Darm hat, der kann diese oftmals ohne großen Aufwand rückgängig machen. Dafür eignen sich beispielsweise bestimmte Lebensmittel. Aber auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle. Meistens verschwinden dann auch lästige Darmgeräusche. Zudem kann ein gesunder Darm auch positive Auswirkungen auf die Psyche haben.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

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