Alltagsfragen

Vorräte jetzt prüfen: Wenn Kartoffeln so aussehen, gehören sie in den Müll

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Wenn Ihre Kartoffeln so aussehen, müssen Sie vorsichtig sein.
  • Andrea Stettner
    vonAndrea Stettner
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"Keimende Kartoffeln unbedingt wegwerfen", wussten schon unsere Großmütter. Doch ab wann sind ausgetriebene Kartoffeln giftig? Und reicht es, sie einfach zu schälen?

Gerade erst gekauft, und dann das: Die Kartoffeln fangen an zu keimen - zarte, grüne Triebe sprießen aus den saftigen Knollen. Gerade in warmen, hellen Küchen passiert das ganz schnell. Aber sind keimende Kartoffeln wirklich ungenießbar oder kann ich sie noch essen?

Keimende Kartoffeln genau ansehen

„Ob man Kartoffeln noch essen kann, egal ob als Folienkartoffeln oder anders gegart, hängt davon ab, wie sie aussehen“, verrät Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung auf bild.de. Denn: Je mehr Triebe zu sehen sind, desto mehr Solanin entsteht in der Kartoffel - und das ist giftig. Die Folgen: Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Atemproblemen.

Wenn Sie diese Regeln beachten, dürfte Ihnen jedoch nichts passieren: 

Kartoffeln, die schon verschrumpelt und mit vielen Knospen übersät sind, müssen Sie unbedingt wegwerfen. Schälen reicht nicht, denn dabei werden nicht alle ungenießbaren Stellen entfernt.

Ist die Kartoffel dagegen noch prall und keimt nur an wenigen Stellen, kann sie ruhig noch verzehrt werden. Bei kleinen Kartoffeln dürfen laut des Experten nicht mehr als drei bis fünf Keime zu sehen sein, bei handgroßen Kartoffeln nicht mehr als vier bis acht.

Im Gegensatz zu Speisekartoffeln ist das Keimen bei Saatkartoffeln (Pflanzkartoffeln) übrigens erwünscht: Lesen Sie hier, warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, um Kartoffeln vorkeimen zu lassen.*

Wie Kartoffeln viel länger frisch bleiben, verraten wir Ihnen hier.

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So vielseitig anwendbar sind Kartoffelschalen

Von Andrea Stettner

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