Das kommt auf sie zu

Rentenerhöhung 2020 - aber für Rentner gibt es eine schlechte Nachricht

Zwei ältere Menschen sitzen auf einer Parkbank in der Sonne
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Ein älteres Paar geniest die Sonne
  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Seit Juli bekommen Rentner mehr Geld. Aber die Rentenerhöhung hat für viele Ruheständler auch eine Kehrseite - womit viele von ihnen in Zukunft rechnen müssen.

Seit Anfang Juli 2020 können sich Rentner über mehr Geld freuen*. So wurden die Renten im Westen um 3,45 Prozent und im Osten um 4,2 Prozent erhöht. Allerdings gibt es für viele Betroffene auch eine schlechte Nachricht: Das Plus hat der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer zufolge nämlich eine Nebenwirkung. Viele Rentner werden dadurch wieder steuerpflichtig.

Rentenerhöhung 2020: Was viele Rentner bei der Steuer erwartet

Denn: Jede Rentenerhöhung wird zum steuerpflichtigen Rentenanteil hinzugerechnet, heißt es in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zum Thema. Dadurch würden die steuerpflichtigen Rentenzahlungen bei vielen Ruheständlern den Grundfreibetrag übersteigen. Die Folge: Sie werden wieder steuerpflichtig und müssen eine Steuererklärung einreichen.

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Steuererklärung für Rentner: Krankheitskosten absetzen

Immerhin: Viele Ausgaben können Rentner zumindest steuermindernd geltend machen. In Betracht kämen beispielsweise außergewöhnliche Belastungen, heißt es in dem dpa-Bericht - wozu etwa Ausgaben zählten, die durch Krankheit, eine Behinderung oder Pflege entstehen.

Steuerlich geltend machen könnten Rentner konkret also beispielsweise „Zuzahlungen zu Medikamenten“, „Ausgaben für Hilfsmittel“, Kosten für Physiotherapien oder zum Beispiel für vom Arzt verordnete Kuren oder Reha-Maßnahmen - genauso wie die Kosten für eine Brille. Aber: Außergewöhnliche Belastungen müssten eine Grenze übersteigen, um sich steuerlich auszuwirken. Diese zumutbare Belastung sei abhängig von der Höhe der Einkünfte.

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Wie steht es mit den Kosten für eine Haushaltshilfe oder zum Beispiel einen Gärtner? Auch solche Ausgaben könnten Rentner bei der Steuer geltend machen. Oder wenn jemand für Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten im Haushalt einen Handwerker beauftragt hat. Die Rechnung müsse per Überweisung bezahlt werden. Man könne 20 Prozent der Lohn- und Fahrtkosten absetzen, nicht aber Kosten für Material. Bei haushaltsnahen Dienstleistungen wirken sich dem Bericht zufolge maximal 4.000 Euro steuermindernd aus, bei Handwerkerleistungen seien es höchstens 1.200 Euro. Zum Weiterlesen: Spar-Trick: So verbessern Sie Ihre Rente und können dabei kräftig Steuern sparen. (ahu)*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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