Hometrainer, Laufband, Hanteln

Fitnessgeräte für daheim? Das sollten Sie über die Preise wissen

Viele Hobbysportler trainieren in der Coronakrise daheim.
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Viele Hobbysportler trainieren in der Coronakrise daheim. (Symbolbild)
  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Wer noch unschlüssig ist, ob sich die Anschaffung eines Sportgeräts für daheim in der Coronakrise lohnt, sollte bei den Preisen Folgendes bedenken.

Die Fitnessstudios* sind in der Coronakrise weiterhin geschlossen. Ersatzweise trainieren ambitionierte Hobbysportler im Winter daheim. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach Sportgeräten für zu Hause. Wer fürs Fitnesstraining daheim noch nicht entsprechend ausgestattet ist, überlegt vielleicht noch, ob ein Kauf aktuell Sinn macht.

Coronakrise: Preise für Heimtrainer, Laufbänder und Hanteln gestiegen

Das sollten Sie wissen: Auch wenn jetzt das ein oder andere gute Angebot online oder in den Geschäften über „Click and Collect“ zu finden ist, sind die Preise insgesamt in dem Sektor eher gestiegen. Hier die nackten Zahlen: Im vergangenen Jahr stiegen die Preise für Heimtrainer, Laufbänder, Hanteln und Co. kräftig um 7,9 Prozent gemessen am Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt im Januar 2021 mitteilte. Zum Vergleich: Die Inflationsrate lag 2020 im Jahresschnitt bei lediglich 0,5 Prozent, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

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Fitnessgeräte schon im ersten Corona-Lockdown teurer

Schon im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hatten sich laut dpa Fitnessgeräte ungewöhnlich stark verteuert. Nach einem Preisrückgang über den Sommer zog die Nachfrage im Dezember abermals an, erklärte die Wiesbadener Behörde dem Bericht zufolge. So stiegen die Preise für Fitnessgeräte im Dezember um gut 13 Prozent zum Vorjahresmonat – trotz der Mehrwertsteuersenkung, die noch bis Jahresende galt.

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Heim-Fitnessgeräte wie Rollen für Fahrräder liegen im Trend, sie seien eine Konkurrenz für Fitnessstudios, die angesichts der verordneten Schließungen um ihre Kunden fürchten, wie es in dem dpa-Bericht auch heißt. So zählten Ergometer, Laufband, Crosstrainer oder Kraftbank (werblicher Link) zumindest vor Ausbruch der Corona-Pandemie nicht zur Standardausstattung für daheim. In gut einem Viertel (26 Prozent) der privaten Haushalte stand zu Jahresanfang 2020 schon mindestens eines dieser Heimtrainergeräte, so die Statistiker. Besonders verbreitet waren sie demnach bei Eigentümern und Paaren ohne Kinder.

Vergleichbar ist das Training daheim mit dem im Fitnessstudio allerdings nur bedingt. Nicht umsonst gibt es dort professionelle Trainer, die die Übungen bei Bedarf erklären, vormachen und wertvolle Tipps bei der Ausführung einer Übung geben können.  (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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