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WLAN auf der Straße? Bei einem französischen Verkehrsschild kann es richtig teuer werden

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Von: Marcus Efler

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Im Ausland sieht man manche unbekannte Verkehrsschilder. Etwa eins, das auf ein WLAN hinzudeuten scheint – tatsächlich warnt es vor hohen Strafen.

Wetter? Verkehrslage? Hotelbuchung angekommen? Wer unterwegs ist, benötigt viele Informationen. Vor allem, wer ins Ausland reist, muss immer wieder zum Smartphone greifen – natürlich nur im Stand oder der Beifahrer übernimmt. Klar, dass dann das Datenvolumen dahinschmilzt wie ein Eis in der Sonne der Côte d’Azur.

WLAN auf der Straße? Bei einem französischen Verkehrsschild drohen hohe Strafen

Wenn eben möglich, nutzen viele Touristen daher kostenlose WLAN-Spots, etwa in Hotels oder Restaurants. Aber gibt es so etwas auch an der Straße? In Frankreich scheint das der Fall zu sein, wie dieses Verkehrsschild mit dem bekannten Symbol suggeriert, berichtet 24auto.de:

Dass so etwas technisch aber gar nicht funktionieren kann – schließlich funkt ein WLAN immer nur in einem recht begrenzten Bereich – sollte eigentlich den meisten Smartphone-Usern klar sein. Außerdem gilt hier, wie so oft: Wer lesen kann und dies auch tut, ist klar im Vorteil. Sogar, wenn man des Französischen nicht mächtig ist, versteht man wohl den Hinweis „contrôles automatiques“.

WLAN auf der Straße? Nein, aber mindestens 135 Euro Strafe

Und dass diese „Automatische Kontrolle“ die Geschwindigkeit überwacht, dürfte dann ebenfalls klar sein. Wer glaubt, dass es sich bei der Warnung vor Radarfallen um einen Bluff handelt, geht ein hohes Risiko ein. Denn Tempostrafen sind in dem Nachbarland wesentlich höher als selbst nach dem verschärften deutschen Bußgeld-Katalog: Schon bei einem Tempoverstoß von nur zehn km/h werden 135 Euro fällig. Und wer dabei erwischt wird, wie er am Lenker am Smartphone das WLAN sucht, zahlt noch mal genauso viel.

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