Länder-Sticker am Auto: Hier ist das zusätzliche Kennzeichen Pflicht für Fahrer
Sogenannte „Länderkennzeichen“ sind bei Fahrten in bestimmte Länder Pflicht, damit das Auto zugeordnet werden kann. Wer sich nicht daran hält, riskiert Strafen.
Wenn Urlauber mit dem Auto ins Ausland fahren, gibt es einige Dinge, die sie beachten müssen – auch in Bezug auf die Autoversicherung. Was viele nicht wissen: In manchen Ländern ist es Pflicht, dass das Fahrzeug mit einem sogenannten „Länderkennzeichen“ ausgestattet ist. Innerhalb der EU brauchen sich Autofahrer keine Sorgen zu machen – da reicht das Euro-Kennzeichen vollkommen aus. Außerhalb der EU sieht das schon anders aus.
Sticker mit einem „D“ am Auto: In diesen Ländern ist die zusätzliche Kennzeichnung Pflicht
Das normale Nummernschild hat am linken Rand einen blauen Streifen mit den 12 Sternen, die die Europäische Union symbolisieren, und darunter steht der Ländercode wie „D“ für Deutschland. Damit sind Autofahrer in der EU, der Schweiz, Lichtenstein, Norwegen und Island gut unterwegs, erklärt „kfz.net“ .
Sobald Autofahrer die EU verlassen, brauchen sie einen ovalen Aufkleber mit dem Länderkennzeichen. Zum Beispiel mit einem „D“ für Deutschland. Den Sticker kleben Autofahrer links am Fahrzeugheck an. Der Aufkleber ist oval, hat einen schwarzen Rand und in der Mitte steht das Länderkennzeichen, erklärt „kfz.net“. Das ist wichtig, damit klar ist, aus welchem Land das Auto kommt .
Böse Überraschungen vermeiden: Warum Länder-Aufkleber für Autos Pflicht sind
Der Grund für diese Regelung ist, dass das internationale Unterscheidungskennzeichen dazu dient, das Fahrzeug einem bestimmten Zulassungsland zuzuordnen. Das hilft den Behörden im Ausland, das Fahrzeug richtig zu identifizieren, erklärt der ADAC. Solche Aufkleber sind für Fahrten außerhalb der EU Pflicht und verhindern böse Überraschungen wie Strafen im Ausland.
Für Schweizer Autos gibt es extra Regeln: Die müssen immer einen „CH“-Aufkleber auf dem Fahrzeug kleben haben, wenn sie ins Ausland fahren. Das steht in der Verordnung über die technischen Anforderungen an Straßenfahrzeuge (VTS) und im Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr von 1968. Diese Regelung gilt nicht nur für Autos, sondern auch für Motorräder und Anhänger, erklärt der Touring Club Schweiz.
Länderkennzeichen am Auto: Darum sollten Fahrer die internationalen Kürzel kennen
Insgesamt gibt es weltweit rund 220 verschiedene Kürzel, von Ländern bis zu autonomen Gebieten wie Grönland oder Gibraltar. Die Vielfalt der Länderkennzeichen zeigt, wie wichtig es ist, das jeweilige Fahrzeug korrekt zuzuordnen, besonders bei internationalen Reisen, schreibt der ADAC.
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Wenn Urlauber also mit ihrem Auto ins Ausland wollen, sollten sie vorher überprüfen, ob sie einen Länder-Aufkleber benötigen. Ein solcher Sticker kann eine Menge Ärger ersparen, indem er sicherstellt, dass die Fahrzeugpapiere ordnungsgemäß sind und dass das Auto den internationalen Verkehrsregeln entspricht.
Allerdings gibt es immer noch viele Länder außerhalb der EU, welche diese Kennzeichen nicht akzeptieren und auf das zusätzliche Länderkennzeichen bestehen. Dazu gehört auch Großbritannien, das seit dem Brexit nicht mehr Teil der EU ist. Hier benötigen Autofahrer das ovale „D“-Schild, wenn sie mit einem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug unterwegs sind, erklärt der ADAC.
Gut vorbereitet auf Reisen: Wichtige Vorschriften für Autofahrer im Ausland
Zusätzlich zu den Länderkennzeichen gibt es noch weitere Vorschriften, die Autofahrer im Ausland beachten müssen. Dazu gehören beispielsweise Umweltplaketten in einigen Städten oder spezielle Ausrüstungen wie Warnwesten und Warndreiecke, die in bestimmten Ländern Pflicht sind.
Autofahrer sollten auch bedenken, dass sich die Verkehrsregeln von Land zu Land unterscheiden können. Was in Deutschland erlaubt ist, kann in einem anderen Land verboten sein. Zum Beispiel gibt es Unterschiede bei den Tempolimits, den Vorfahrtsregeln und den Vorschriften für das Parken. Eine gründliche Vorbereitung hilft, Bußgelder zu vermeiden und sorgt für eine stressfreie Reise. .