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Die zehn teuersten Verstöße, die Autofahrer begehen können

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Von: Julia Cuprakowa

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Jeden Tag begehen Autofahrer kleine oder große Verstöße, die laut Bußgeldkatalog, teuer zu stehen kommen können. Doch was sind die teuersten Vergehen, die Auto- oder auch Lkw-Fahrer begehen können? echo24.de hat zehn teuersten Verstöße zusammengefasst.

Falsch parken, eine rote Ampel überfahren, oder unter Drogen- oder Alkoholeinfluss Auto fahren: Die Liste der Verstöße, die Menschen tagtäglich auf deutschen Straßen begehen, ist lang. Nun, jetzt könnte man sagen, dass sich die Regeln für Autofahrer ständig ändern, ist auch nicht von Vorteil. So gibt es ab Januar 2023 erneut eine Regeländerung für Autofahrer, wie echo24.de bereits berichtete. Bei nicht Einhalten drohen hohe Bußgelder und Punkte in Flensburg. Doch was sind eigentlich die teuersten Verstöße, die Autofahrer begehen können?

Laut Bußgeldkatalog – die zehn teuersten Verstöße, die Autofahrer begehen können

Wie bereits erwähnt, verletzen Menschen täglich die Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO). Die Folge: Sie riskieren damit das Leben andere Verkehrsteilnehmer und auch ihr eigenes und nehmen gleichzeitig hohe Sanktionen in Kauf. Allerdings sind nicht alle Verstöße gleich teuer. Es gibt jedoch zehn unangefochtene Verstöße, die wirklich teuer werden können.

Platz 10: Wenden auf der Autobahn

Platz Zehn der teuersten Verkehrssünden ist das Wenden, Rückwärtsfahren oder entgegen der Fahrtrichtung Fahren auf einer durchgehenden Fahrbahn. Denn wer hier wendet, rückwärtsfährt oder gar zum Geisterfahrer wird, den kommt das teuer zu stehen. Beispielsweise kostet das Wenden mit Unfallfolge bis zu 200 Euro Bußgeld. Hinzu kommen zwei Punkte in Flensburg und es wird ein einmonatiges Fahrverbot verhängt, heißt es auf „bussgeldkatalog.de“.

Platz 9: Falsches Überholen

Die teuersten Verkehrsvergehen in Deutschland sind auch die, die am häufigsten Schaden anrichten, oder gar tödlich enden können – wie etwa das falsche Überholen. Fehlverhalten können hier ohne Personenschaden bis zu 300 Euro kosten. Je nachdem, wie schwer der entsprechende Verstoß war, sind zusätzlich Punkte in Flensburg und Fahrverbote möglich.

Platz 8: In der Rettungsgasse fahren

Autofahrer, die unerlaubterweise mit ihrem Fahrzeug eine Rettungsgasse auf der Autobahn oder der Landstraße befahren, blockieren den Weg von Rettungskräften oder der Polizei und riskieren damit das Leben anderer. Bis zu 240 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot werden bei Verstoß fällig. Wird dabei ein Unfall verursacht, müssen Autofahrer sogar mit 320 Euro Bußgeld rechnen.

Platz 7: Kein Halt an der roten Ampel 

Zu den schlimmsten Verkehrssünden zählt auch das Überfahren einer roten Ampel. Hier werden im Bußgeldkatalog bis zu 360 Euro veranschlagt. Obendrauf kommen zwei Punkte im Flensburger Register und ein Monat Fahrverbot. Laut „bussgeldkatalog.de“ gibt es hier verschiedene Abstufungen, die unterschiedlich geahndet werden.

Platz 6: Mindestabstand nicht eingehalten

Zu geringer Sicherheitsabstand gehört zu den häufigsten Ursachen von Unfällen mit Personenschaden. Dichtes Auffahren ist ein sehr riskantes Fehlverhalten, das durchaus teuer werden kann. Bis zu 400 Euro werden bei Nichteinhaltung des Mindestabstands fällig. Hinzu kommen zwei Punkte und bis zu drei Monate Fahrverbot. Auch hier gibt es Abstufungen, die sich nach Geschwindigkeit des Autos richten.

Platz 5: Überladung bei Lkw

Platz Fünf der Topliste betrifft nur Lastwagenfahrer. Denn das Überladen von einem Lkw ist ein weiteres, teures und risikoreiches Vergehen. Werden mehr als 30 Prozent des zulässigen Gesamtgewichtes transportiert, bedeutet das ein hohes Sicherheitsrisiko für den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmende. Schließlich könnte der Lkw durch die schwere Ladung ins Schwanken geraten und dadurch einen Unfall verursachen. Dieses Vergehen zieht ein Bußgeld für den Halter in Höhe von 425 Euro und einen Punkt in Flensburg nach sich. 

Platz 4: Sonntagsfahrverbot ignoriert

Platz Vier betrifft wieder nur die Lkw-Fahrer. Sollten Lastfahrer Sonntagsfahrverbot missachten, drohen empfindliche Strafen. Der Halter des Fahrzeuges wird mit bis zu 570 Euro Bußgeld bestraft.

Platz 3: Wartepflicht am Bahnübergang ignorieren

Fehlerhaftes Verhalten am Bahnübergang kann Leben kosten ­– und ist kostspielig. Überqueren Autofahrer einen Bahnübergang trotz geschlossener Schranke oder Halbschranke, wird es teuer. Das gefährliche Verhalten wird mit 700 Euro Bußgeld, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot geahndet. 

Platz 2: Geschwindigkeitsüberschreitung

Die teuersten Verkehrsvergehen in Deutschland sind auch die, die am häufigsten Schaden anrichten. Vor allem Rasern will man damit auf den Pelz rücken. Wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerorts um über 70 km/h überschritten, ist ein Bußgeld von 800 Euro fällig. Für Fahrzeuge mit Anhänger oder die schwerer als 3,5 Tonnen sind, wird es sogar noch teurer – es drohen bis zu 950 Euro Bußgeld. Obendrauf kommen dann noch zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Platz 1: Alkohol am Steuer

Unangefochten auf dem ersten Platz: Alkohol am Steuer! Wer unter Alkoholeinfluss fährt, muss mit einem hohen Bußgeld oder einer Strafe rechnen. Verstößt man beispielsweise zum dritten Mal gegen die 0,5-Promille-Grenze, wird ein Bußgeld in Höhe von 1.500 Euro fällig. Zum Bußgeldkommen noch zwei Punkte im Flensburger Fahreignungsregister und drei Monate Fahrverbot hinzu. Da lohnt es sich doch lieber ein Taxi zu nehmen.

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