Mit künstlicher Intelligenz

Panasonic will Head-up-Displays revolutionieren – das Geheimnis ist die blaue Linie vorm Fahrer

Ein Screenshot aus dem Präsentations-Video von Panasonic
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Panasonic hat ein Head-up-Display mit neuartigen Augmented-Reality-Funktionen vorgestellt.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Im Zuge der CES in Las Vegas hat Panasonic ein neuartiges Head-up-Display vorgestellt. Dabei setzen die Japaner auf Augmented Reality und künstliche Intelligenz.

Las Vegas – Head-up-Displays sind in Autos nichts wirklich Neues mehr. Längst ist die praktische Technik nicht mehr nur in der Oberklasse erhältlich. Selbst in günstigere Fahrzeugen und sogar Kleinwagen sind Head-up-Displays inzwischen zu haben – zumindest gegen Aufpreis. Allerdings unterscheiden sich die Systeme deutlich in der Qualität. Eine in der Regel eher weniger tolle Lösung ist beispielsweise das Einblenden der Daten auf einer Art Scheibe vor der Windschutzscheibe. Und auch wenn die Informationen in die „echte“ Windschutzscheibe eingespielt werden, gibt es sowohl bei den Inhalten als auch der Darstellungsqualität große Unterschiede. Der neueste Trend bei Head-up-Displays ist Augmented Reality (AR). So schafft es beispielsweise das Head-up-Display der neuen Mercedes-Benz S-Klasse, unter anderem Navigationspfeile quasi „in die Straße hinein“ zu projizieren. Im Zuge der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat nun Panasonic ein System präsentiert, das offenbar noch einiges mehr kann, wie 24auto.de berichtet.

Auch die Japaner setzen bei ihrem nun vorgestellten Head-up-Display (HUD) auf Augmented Reality, lassen dabei aber nach eigenen Angaben auch künstliche Intelligenz (KI) mit einfließen. Eine wichtige Rolle spielt beim Panasonic-HUD unter anderem das Eyetracking des Fahrers. Dadurch sollen die Informationen immer auf Sichthöhe des Lenkers eingeblendet und mögliche Projektionsfehler im Bild vermieden werden, wenn der Fahrer seinen Kopf bewegt. Neu hingegen ist eine Art virtuelle Linie, die sozusagen die Route des Fahrzeugs vorgibt – ähnlich wie bei manchen Video-Rennspielen die Ideallinie eingeblendet wird. Ist die Linie blau, herrscht freie Fahrt, wird sie rot, droht Gefahr. Auch für andere Verkehrsteilnehmer könnte das neue HUD-System mehr Sicherheit bringen, so werden beispielsweise Zebrastreifen in dunkler Umgebung aufgehellt beziehungsweise optisch hervorgehoben. Als hilfreich für den Fahrer könnte sich (gerade bei Lieferwagen- oder Lkw-Lenkern) die Höhenwarnung bei Unterführungen erweisen. Einen Komfortgewinn dürften zudem Fahrer von großen SUV durch den Parkplatzsuch-Assistenten verbuchen. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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