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Ende der Maskenpflicht bei Audi – aber nicht in allen Abteilungen

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Von: Dominik Jahn

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Bei Audi ist jetzt Schluss mit der Maskenpflicht. Der Autokonzern teilt die Entscheidung seinen Mitarbeitern im internen Netzwerk mit. Allerdings gibt es für einen wichtigen Bereich eine Ausnahme.

Seit November diskutieren die Bundesländer über eine Abschaffung der Maskenpflicht in Bus und Bahn. Nicht nur Baden-Württemberg hat inzwischen das Ende des Mund-Nasen-Schutzes beschlossen, wie echo24.de berichtet hat. Beim Autohersteller Audi ist jetzt auch Schluss mit der Maske - aber nicht in allen Abteilungen.

Wie in vielen Unternehmen, so lockert eben auch Audi seine Corona-Maßnahmen immer weiter. Demnach gilt ab sofort in Geschäftsfahrzeugen und in den Flugzeugen des Audi Flugservice keine Maskenpflicht mehr. Für die Shuttle-Busse gelten die entsprechenden Bestimmungen der Bundesländer für den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV).

Audi gibt Ende der Maskenpflicht im internen Netzwerk bekannt

Wie der „Donaukurier“ berichtet, hatte der Ingolstädter Autobauer am Dienstagnachmittag in eine seinem internen Netzwerk „mynet“ Beschluss des Unternehmensvorstandes bekannt gegeben. Allerdings, so heißt es laut Bericht, wird weiterhin empfohlen, überall dort, wo ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. 

Unternehmen:Audi
Hauptsitz:Ingolstadt
Gründung:16. Juli 1909, Zwickau
Dachorganisation:Volkswagen AG

Außerdem sollen Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice arbeiten, bei den Mittagspausen, wenn möglich auf die Stoßzeiten zu achten und die Kantinen zu den Hauptzeiten nicht aufzusuchen und auch sonst auf Abstände und Vorsichtsmaßnahmen zu achten.

Maskenpflicht gilt bei Audi nur noch in wenigen Ausnahmefällen

Das Ende der Corona-Maßnahme findet aber nicht in allen Abteilungen des Audi-Konzerns statt. Laut dem Bericht gilt die Maskenpflicht weiterhin in den Sanitätsbereichen des Unternehmens, „in denen etwa verletzte oder kurzfristig erkrankte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Betriebsgelände betreut werden können“.

Hintergrund für das grundsätzliche Ende der Maskenpflicht beim Autobauer ist demnach die aktuell geltende Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Unternehmen müssen der Regelung zufolge „ein betriebliches Hygienekonzept unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemiesituation und der betrieblichen Gegebenheiten festlegen“. Laut Audi-Geschäftsleitung lasse es die „derzeitige Gefährdungslage aber zu, dass Audi die Anzahl der Schutzmaßnahmen reduziert“, heißt es im „Donaukurier“.

Die anhaltende Maskenpflicht hatte zudem auf der jüngsten Audi-Betriebsversammlung für reichlich schlechte Stimmung gesorgt. Man werde bei Audi die Infektionslage aber weiter im Blick behalten und entsprechend darauf reagieren

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